Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Jahr 2014 Thema "Naga"

Navigation überspringen und direkt zum Inhalt
Es gibt insgesamt 3 Berichte
  • 01. November 2014 Objekt des Monats November: Die Hathor-Kapelle in Naga

    Ausnahmsweise kein Originalobjekt: Die Hathor-Kapelle im Sudan-Raum des Museums hat als Modell dennoch die Ausstrahlung eines authentischen Werks der Architektur.
    Mit der Technologie des 3D-Streifenlicht-Scannens hat die Berliner Spezialfirma TRIGONART die Kapelle im Grabungsgelände des Münchner Naga-Projekts millimetergenau dokumentiert, und aus vielen Millionen Meßpunkten hat eine CNC-Fräsmaschine in einem mehrtägigen Prozeß das Modell gefertigt.

    In der Hathorkapelle, dem am besten erhaltenen Architekturdenkmal des Königsreichs von Meroë, manifestiert sich die Vernetzung der meroitischen Kultur mit ihrem historischen Umfeld. Um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. haben lokale Architekten afrikanische, ägyptische und römische Formen und Bauornamente zu einer eigenständigen Architektursprache verschmolzen.

    Die Kapelle ist das südlichste Baudenkmal der Antike, in dem sich hellenistischer Einfluß artikuliert, vergleichbar der im Museum neben der Kapelle ausgestellten Isis-Statue aus Naga, die als „African Beauty" in pharaonischer Form in römischer Tracht dargestellt ist.

    Eine 3D-Animation der Kapelle finden Sie hier. (Flash-Plugin des Browsers erforderlich)
  • 04. April 2014 Naga 2014

    Im März fand unter der Leitung von Dr. Karla Kröper eine Restaurierungs-Kampagne in Naga als erste Unternehmung vor Ort unter Münchner Regie statt.
    Im März fand unter der Leitung von Dr. Karla Kröper eine Restaurierungs-Kampagne in Naga als erste Unternehmung vor Ort unter Münchner Regie statt.
    Bei Architekturgrabungen ist die Feldarbeit mit der Freilegung der antiken Ruinen und ihrer Dokumentation nicht beendet. Die seit Jahrtausenden unter Schutt und Flugsand liegenden Mauern sind nach der Grabung der Erosion durch Wind und Regen ausgesetzt und müssen durch konservatorische Maßnahmen in ihrer Substanz und ihrem authentischen Erscheinungsbild erhalten werden.
    Diese Konservierungsarbeiten betreffen im  Amun-Tempel von Naga besonders die Mauern aus ungebrannten Lehmziegeln. Dabei geht es nicht um die Rekonstruktion zerstörter Bauteile, sondern um die Bewahrung der Ruine und um die für den Besucher verständliche Sichtbarmachung der ursprünglichen Strukturen. Durch die Konsolidierung der erhaltenen unteren Wandzonen zeigt der große Eingangspylon des Tempels sein Volumen, und die Mauern der Innenräume vermitteln beim Durchschreiten des Tempels den ursprünglichen Raumeindruck.
    Die  vom Naga-erprobten Team von Restaurierung am Oberbaum (Berlin) ausgeführten Arbeiten wurden wie schon in den vergangenen Jahren vom Auswärtigen Amt finanziert. Die Arbeiten werden im kommenden Herbst fortgesetzt werden.
    Themen:
  • 04. März 2014 Projekt: Naga

    Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst München hatte am 31.5.2013 die Trägerschaft des Forschungs- und Grabungsprojekts Naga im Norden des Sudan übernommen
    Themen:
    An den Seitenanfang
    Diese Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie unsere Website weiterhin benutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung lesen Ok, verstanden