Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Sonderausstellungen"

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Es gibt insgesamt 72 Berichte
  • 06. Oktober 2005 Eröffnung der Winckelmann-Ausstellung in Hildesheim

    Am 6. Oktober wurde als erste Ausstellung der neuen Direktorin Dr. Katja Lembke die Münchner Ausstellung in einer Adaption für Hildesheimeröffnet.


    Raum I

    Zum Auftakt werden in Hildesheim Objekte aus griechischer und römischer Zeit aus eigenen Beständen gezeigt, die zum Teil noch nie zuvor ausgestellt gewesen sind. Die großformatigen Statuen der Göttin Isis (Berlin) stehen für das Aufgreifen der altägyptischen Religion im Rom der Kaiserzeit. Das beginnende Interesse in der Neuzeit manifestiert sich nicht zuletzt an der Umsetzung und Aufrichtung der Obelisken, die auch in Modellen nachempfunden wurden (Wien, Gotha).

     
    Raum II

    Im Mittelpunkt stehen die ägyptischen und ägyptisierenden Statuen aus der Villa Albani, die ihrerseits sowohl aus dem großen Isis-Heiligtum auf dem Marsfeld als auch aus der Villa Adriana in Tivoli stammen. Als Bibliothekar des Kardinals Albani hat J.J. Winckelmann vor allem an ihnen seine ausführlichen Studien zur Kunst des alten Ägypten betrieben, später wurden sie von Ludwig I. für München erworben. Der „Münchner Horus“ gehört zu den ersten und am häufigsten abgebildeten Aegyptiaca aus Rom und wurde kurz nach seiner Auffindung um Basis mit Füßen ergänzt.

     
    Raum III

    Den Abschluß bildet die Rekonstruktion des Pantheons aus dem Schlosspark in Wörlitz mit seinen Nachschöpfungen ägyptischer Götterfiguren aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Das barocke Ensemble der ägyptisierenden Figuren (München) ist ein singuläres Beispiel der Ägypten-Rezeption in Deutschland. Die Berichte der frühen Reisenden sowie alte Karten des Niltales dokumentieren den Beginn einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem alten Ägypten.

     
     
  • 15. Juni 2005 Faraón - El culto al sol en el antiquo Egiptio

  • 07. Mai 2005 Lange Nacht der Musik

    Zur Langen Nacht der Musik 2005 erklang in der Ausstellung "Winckelmann und Ägypten" Musik der Zeit Winckelmanns.
    Werke unterschiedlicher Komponisten begleiteten den Besucher durch die Ausstellung mit Statuen, Objekten der Kleinkunst und Gemmen aus Paris, Rom, Dresden und Berlin sowie Publikationen des 18. Jahrhunderts.

    Zu hören waren: Symphonien, Cello- und Flötenkonzerte der "Bach-Söhne" Carl Philip Emanuel sowie Wilhelm Friedemann Bach; Openarien, die durch den Sänger "Farinelli" berühmt wurden; Flötenkonzerte von Johann Joachim Quantz, Fanz Benda und Giovanni Battista Pegolesi; Harfenkonzerte von Karl Ditters von Dittersdorf und Ernst Eichner; und schließlich Cembalo-Sonaten von Domenico Scarlatti.

    In abwechslungsreicher Mischung folgten ab 20:00 Uhr Werke der genannten Komponisten aufeinander - als akustische "Untermalung" bei einem Gang durch die Ausstellung. Es entstand ein heiteres Ambiente, das die vielen Museumsbesucher der regnerischen Musiknacht zum Verweilen einlud.

    Dazu gab es im Foyer Getränke und Stärkungen..
  • 20. März 2005 Letzte Aufbauarbeiten in Mexiko-City

    Vorbereitungen zur zur Ausstellung "faRAon", zu sehen ab dem 28. März 2005 in Mexiko-City
    In der Zwischenzeit sind die Objekte, immerhin mit einem Gesamtgewichtvon 40 Tonnen, verteilt auf drei Flugzeuge, gut in Mexiko angekommen undwerden unter der Leitung von Dr. Alfred Grimm im Nationalmuseumaufgebaut.
  • 26. November 2004 Führung für AZ-Leser durch die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt"

    In wenigen Minuten waren am Nachmittag des 26. Oktober die 25 Plätze einer Exklusivführung durch die aktuelle Ausstellung vergeben, um die man sich telefonisch bewerben konnte.
    An diesem Tag hatte die Münchner Abendzeitung im Rahmen ihrer Serie „Wir zeigen Ihnen München" das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst mit seiner Sonderausstellung „Himmelsaufstieg und Höllenfahrt – Das altägyptische Totenbuch" vorgestellt. In Ergänzung dazu gab es das Gewinnspiel zur Führung, um die sich mehr als 250 Anrufer in zwei Stunden bemüht hatten – nicht gerechnet diejenigen, die gar nicht erst durchkamen.

    Und alle 25 Gewinner standen zwei Tage später - am 28. Oktober - am Obelisken vor dem Museum und wurden von der Museumsdirektorin Dr. Sylvia Schoske begrüßt. Nach dem „Gruppenbild mit Dame" vor der Sargmaske der Königin Sat-djehutj begann die Einführung in die Ausstellung, anschließend konnten sich die Teilnehmer mit der Audio-Führung noch individuell den Papyri, Reliefs, Särgen und Mumienmasken widmen. Nicht wenige nutzten dazu die Öffnungszeit bis zum Ende - Beispiel einer geglückten Kooperation zwischen Zeitung und Museum!
  • 24. September 2004 Eröffnung der Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt. Das Altägyptische Totenbuch"

    Am Freitag, den 24. September wurde durch Dr. Thomas Goppel - Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst - die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt. Das Altägyptische Totenbuch" in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz feierlich eröffnet.
    Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Sylvia Schoske - leitende Direktorin des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst München - und einem Grußwort von Prof. Dr. Dietrich Wildung - Direktor des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung Berlin -, führte Dr. Alfred Grimm - stellvertretender Direktor des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst München - in die Thematik der Sonderausstellung ein. Im Rahmen dieser Einführung las der Schauspieler Fabian von Klitzing mehrere Sprüche aus dem Totenbuch der Ägypter.

    Für ein stimmungsvolle musikalische Umrahmung mit Werken von Haydn und Mozart sorgten die Mitglieder des Münchner Kammerorchesters Andrea Schumacher an der Violine, Romuald Kozik an Violine und Viola sowie Veronika Pápai am Kontrabaß.

    Anschließend begaben sich die über 600 Eröffnungsgäste zu den Räumen des Ägyptischen Museums, wo es neben einem Empfang die Möglichkeit einer ersten Besichtigung der Ausstellung gab.
  • 28. Juli 2004 20 000. Gast in Hieroglyphen-Ausstellung

    Mit Spannung waren die Besucherzahlen in den letzten Wochen verfolgt worden, und eine Hochrechnung hatte schließlich ergeben: Kurz vor den Sommerferien würde, nach einer Laufzeit von rund einem Jahr, die magische Zahl von 20 000. Besuchern im Schulmuseum Ichenhausen erreicht werden.
    Der 10 000. Besucher war im Januar eine Mutter mit ihren beiden kleinen Söhnen gewesen. Wen würde es diesmal treffen?

    Schließlich stand der Tag fest: Am 28. Juli würde die Schallmauer der 20.000 Besucher, insgeheim der Wunschtraum von Ausstellungsmachern und Gemeinde für ein Jahr Laufzeit, durchbrochen werden. Und ein Blick in die Buchungsliste ergab: Für diesen Tag hatte die Hauptschule Memmingen zwei Klassen mit über 50 Schülern angemeldet. Schnell waren sich Gemeinde und Museum einig: Das passt prima, wir nehmen die ganze Schülergruppe und spendieren ihnen etwas Besonderes: eine Busfahrt von Memmingen ins Stammhaus nach München, eine Exkursion ins Ägyptische Museum mit Führung für beide Klassen. Bürgermeister Klement übernahm einen Teil der Kosten, der 3. Bürgermeister Franz Zenker, geschickterweise im Privatleben Busunternehmer, stellte seinen größten Bus zu Selbstkosten zur Verfügung, den Rest übernahm das Museum.

    Und so wartete an einem strahlenden Sommertag eine hochkarätige Delegation auf die (noch) ahnungslosen Memminger Schüler: 1. und 3. Bürgermeister samt Kämmerer Wilhelm Schuster, der Leiter des Schulmuseums, Schuldirektor Otto Imminger sowie Dr. Sylvia Schoske, Direktorin des Ägyptischen Museums München. Und als kurz nach 10 Uhr der Bus vorfuhr und 50 erwartungsvolle Schüler der Bismarckschule in Memmingen samt ihren Lehrern in Richtung Museum drängten, wurden sie gleich in Empfang genommen und zum Gruppenphoto vor den Sphingen im Museumshof geführt.

    Die Aufregung war groß, die Lehrer glücklich, und auch die Schüler standen der unverhofften Option auf einen weiteren Ausflugstag durchaus positiv gegenüber. Gleich im Herbst, wenn Ägypten auf dem Lehrplan der (dann) 6. Klassen steht, wollen sie nach München kommen – wir freuen uns auf diesen Besuch!.
  • 06. Juni 2004 Ausstellungseröffnung von "Winckelman" in Ligornetto (Tessin)

    Im "Museo Vela" in Ligornetto wird bis zum14. November 2004 die Ausstellung "Winckelman" gezeigt.
    Am Sonntag, den 6. Juni 2004, wurde im reizvollen Ambiente der Villa des Bildhauers Vincenzo Vela in Ligornetto (Tessin) - einem der bedeutendsten Künstlerhäuser der Schweiz - die Ausstellung: "Winckelmann und Ägypten. Die Wiederentdeckung der ägyptischen Kunst im 18. Jahrhundert" eröffnet. Unter den etwa 300 Gästen waren auch zahlreiche Medienvertreter aus der Schweiz und Italien.

    Im "Museo Vela" in Ligornetto wird bis zum14. November 2004 die Ausstellung mit zahlreichen lebensgroßen, ägyptisierenden Statuen aus dem antiken Rom - Bestände des Ägyptischen Museums München - gezeigt.
  • 16. Mai 2004 Internationaler Museumstag mit Ausstellungseröffnung, 16. Mai 2004

    Zum Auftakt afrikanische Trommeln: Die Gruppe „Alafia" umrahmte am Vormittag die Eröffnung der Ausstellung „Ritual oder Spiel? Puppen aus Afrika und Ägypten?", die am Internationalen Museumstag, dem 16. Mai, eröffnet wurde.

    Die Direktorin, Sylvia Schoske, begrüßte die Gäste, und Christine Stelzig, Ethnologin aus Berlin und Kuratorin dieser Ausstellung, führte anschließend durch die Ausstellung – es sollte nicht die einzige Führung an diesem Tag werden.

    Um 13 Uhr begann das Familienprogramm – und bis 17 Uhr strömten stündlich rund 150 Besucher ins Ägyptische Museum, von denen die meisten ganz gezielt gekommen waren. Unter dem Thema „Ägypten und Afrika" gab es Dia-Vorträge, Märchenstunden für Kinder, Führungen für die ganze Familie – quer durchs Museum und in der neuen Ausstellung.

    Dazu gab es ein Suchspiel, eine Malecke für die kleineren, Hieroglyphen-Lernen für die größeren Kinder – und viele Familien blieben den ganzen Nachmittag, um alle Angebote wahrzunehmen, stärkten sich zwischendurch im „Bistro Pharao" und nahmen aus dem Ägypten-Basar ein Andenken mit nach Hause.

    Überaus lebhaftes Interesse fand der Informationsstand der beiden Restauratorinnen: Frau Diepold und Frau Steinegger hatten mitten im Museum einen kleinen „Arbeitsplatz" aufgebaut und erläuterten Problematik und Vorgehensweise am Beispiel der Objektgruppen Keramik und Bronze. Ganz unspektakulär – und vielleicht gerade deshalb hochinteressant.

    An eine Pause war jedenfalls den ganzen Nachmittag nicht zu denken, auch die Kinder waren interessierte Fragesteller und Zuhörer. So lief das Programm vier Stunden lang Non-Stop, bis es gegen 17 Uhr hieß: Tschüß bis zum nächsten Jahr!
  • 03. April 2004 Wiedereröffnung Zweigmuseum Schloss Seefeld

    Zu Beginn der neuen Saison erhielt die Ausstellung „Im Schatten der Pyramiden - Das Ägyptische Museum Leipzig zu Gast in Seefeld" hochkarätigen Zugang: eine Dienerfigur aus einem Grab des Alten Reiches (links) sowie das Fragment einer lebensgroßen Statue des Königs Chefren.
    Beide Objekte des Ägyptischen Museums Leipzig kamen direkt aus Basel, wo sie bislang als Leihgaben waren und nun der Tutanchamun-Ausstellung weichen mussten. Glück für Seefeld, das nun zehn Statuen aus einem einzigen Grab präsentieren kann!

    In diesem Jahr feiert das Museum Schloß Seefeld seinen 10-jährigen Geburtstag. Zwei Mitarbeiterinnen waren von Anfang an dabei und wurden von der Gemeinde geehrt: Frau Dr. Ahrens-Thiele (links), aktiv im Führungs- und Aufsichtsdienst und Frau Larcher, Leiterin des Teams „vor Ort". Herzlichen Glückwunsch!

    Bei der Pressevorbesichtigung am 1. April stellte Sylvia Schoske das Programm zum Jubiläumsjahr vor und erläuterte dabei auch den „Museums-Rucksack", eine neue Aktion für junge Besucher. Erfreulich: Der stellvertretende Landrat, Herr Roth (rechts) bestätigte das finanzielle Engagement des Landkreises Starnberg für seinen Teil der Trägerschaft!

    Die Eröffnungsgäste am Palmsonntag wurden von Friederike Seyfried, der Leiterin des Ägyptischen Museums Leipzig (links) und Sylvia Schoske, der Direktorin des Ägyptischen Museums München (rechts) begrüßt. Die Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern und dem Freistaat Sachsen funktioniert bestens!

    Den anschaulichen Auftakt zur Ausstellung bildet die Inszenierung eines Grabungscamps vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Alfred Grimm, stellvertretender Direktor des Ägyptischen Museums München, überzeugt sich zu Beginn der neuen Saison vom korrekten Zustand aller Ausstellungsobjekte!
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