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Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Sonderausstellungen"

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Es gibt insgesamt 72 Berichte
  • 11. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Sudanesische Delegation I

    Die ersten Mitglieder der sudanesischen Delegation zur Eröffnung der Naga-Ausstellung sind am Montag eingetroffen.
    Die ersten Mitglieder der sudanesischen Delegation zur Eröffnung der Naga-Ausstellung sind am Montag eingetroffen. Prof. Dietrich Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin, Leiter des Naga-Projekts und Kurator der Ausstellung, führt Dr. Abdel Rahman, den Direktor des National-Museums in Khartoum und Sharaf Salih, der als Kurier die Objekte begleitet, durch die (noch nicht ganz fertige) Ausstellung in den Räumen des Ägyptischen Museums in der Münchner Residenz. Für die Eröffnung am kommenden Freitag wird auch der sudanesische Minister für Altertümer, Tourismus und Naturschutz, Mohamed Abu Zeid Mustafa, erwartet.
  • 11. April 2011 Neue Dauerausstellung in Teil II des Museums

    Zur Vorbereitung der Naga-Ausstellung wurde im März der komplette erste Teil des Museums in einer Großaktion leergeräumt.

    Zur Vorbereitung der Naga-Ausstellung wurde im März der komplette erste Teil des Museums in einer Großaktion leergeräumt. Auch Objekte, die seit Anfang der 70er Jahre in der Residenz ausgestellt waren und das Haus nie verlassen hatten, wurden abgebaut wie etwa das Schlachtungsrelief des Alten Reiches und die memphitische Grabwand aus der 18. Dynastie. Sie werden auch nicht mehr an ihren alten Standort zurückkehren: Einige der Objekte müssen vor der Einbringung ins neue Haus restauriert werden, andere neu gesockelt.

    Um den Besuchern trotzdem bis zur Eröffnung des Neubaus die Highlights der Sammlung zeigen zu können, wurde auch Teil II des Museums komplett neu gestaltet: Die Doppelstatue des Niuserre, die Kniefigur des Senenmut, das Gesichtsfragment des Echnaton, die Königsbildnisse des Mittleren Reiches, sie alle haben einen neuen Platz gefunden und sind, wenn auch in gedrängter Aufstellung, im östlichen Gang und im anschließenden Sonderausstellungsraum zu sehen. Hier werden in den kommenden Monaten immer wieder, je nach Fortgang der Arbeiten, Stücke ausgewechselt werden.

    Derzeit konzentriert sich diese neue Aufstellung auf die Rundplastik und das Königtum, unverändert geblieben ist die Präsentation der Objekte zum Thema „Jenseitsglauben“. Für diesen Teil wurde auch die Audioführung zur Dauerausstellung neu zusammengestellt und wird ab dem 16. April wieder verfügbar sein. Sie können dann aus rund 4 ½ Stunden Audioführung auswählen, die bereits im Eintrittspreis enthalten ist.

  • 05. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Der Katalog

  • 21. März 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Aufbau der Ausstellung

    Impressionen des Ausstellungs-Aufbaus
  • 18. März 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Restauratorische Vorbereitungen in Berlin

    In der Zwischenzeit sind die Objekte für die Ausstellung "Königsstadt Naga – Grabungen in der sudanesischen Wüste" aus Khartoum in Deutschland eingetroffen.
    Sie wurden zunächst nach Berlin gebracht, wo sie in diesen Wochen in der Werkstatt von "Restaurierung am Oberbaum" für ihre Präsentation vorbereitet werden.

    Den Mitarbeitern dieser Restaurierungswerkstatt (www.restaurierung-am-oberbaum.de) sind die Stücke wohl vertraut, da sie in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Ägyptischen Museum Berlin regelmäßig in Naga waren, um vor Ort Restaurierungsarbeiten vor allem an den dortigen Tempeln durchzuführen.

    Die meisten Stücke kommen direkt aus der Grabung und waren zuvor noch nie im Museum ausgestellt gewesen. Daher müssen nun Sockelungen und Montagen angepaßt werden für die erste Station der Ausstellung in München. (Photos: Restaurierung am Oberbaum)

  • 20. Februar 2011 Finissage im Keramikmuseum Weiden

    Am letzten Wochenende im Februar endete nach 21 Jahren zunächst die Präsenz des Ägyptischen Museums im Internationalen Keramikmuseum Weiden.
    Bereits am 20. Februar waren rund 120 Besucher der Einladung zu einer ganztägigen Finissage gefolgt.

    Am Vormittag wurde ein letztes Mal ein Gastobjekt vorgestellt, die Neuerwerbung eines figürlichen Löffelgriffes aus Fayence, es war das insgesamt 67. Original, das in dieser Zeit mit einem Vortrag präsentiert und anschließend in der Ausstellung enthüllt wurde.

    Nach der Mittagspause wartete bereits eine Gruppe von Besuchern vor den noch verschlossenen Türen auf den Beginn des Nachmittagsprogrammes. Am Nachmittag führte Professor Wildung durch die Ausstellung „6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan".

    Ein Kinderprogramm und ein Büchertisch mit Signierstunde rundeten das Programm ab. Die in der Zwischenzeit abgebauten Objekte werden ihren Platz im Raum „Antiker Sudan" in der künftigen Dauerausstellung im neuen Haus finden.
  • 07. Februar 2011 Sonderausstellung “Ägyptomanie en miniature”: Verlängerung bis 31. Juli

    Die Kabinettausstellung »Ägyptomanie en miniature« ist dem kleinen Format der Ägyptenmode des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet.

    Retour d'Égypte – Zurück nach Ägypten, so wird die Stilepoche bezeichnet, die nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons (1798-1801) und der diesem gescheiterten militärischen Unternehmen als wissenschaftlicher Ertrag verdankten Publikation der Description de l'Égypte in Europa en vogue war. Altägypten wird in der Gestaltung von Hausfassaden und Brunnenanlagen ab 1800 zum architektonischen Bestandteil europäischer Städte. In der Mode sowie in den Interieurs der fürstlichen und bürgerlichen Salons werden Broschen, Armbänder und Colliers, Uhren, Lampen und Schreibzeuge, Tafelaufsätze, Teller, Tassen, Teekannen und Kaffeeservice unverkennbar ägyptisierend gestaltet.

    Die nächste, im Abstand von mehr als 100 Jahren folgende große Ägyptenrenaissance ist dann das Ergebnis der Entdeckung des Grabes des Tutanchamun im Jahr 1922. Nun werden neben Zigarettenschachteln und Kaffeedosen unter anderem auch Reklameschilder mit Szenen aus altägyptischen Gräbern, Palästen und Tempelanlagen dekoriert, also Altägypten in großem Umfang für Werbezwecke eingesetzt.

    Die Kabinettausstellung »Ägyptomanie en miniature« ist dem kleinen Format der Ägyptenmode des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet, konzentriert sich also auf Beispiele aus den kunsthandwerklichen Bereichen Schmuck und Mobiliar sowie auf Gebrauchsgegenstände und Werbemittel. Diese werden jedoch nicht isoliert als Einzelphänomene gezeigt, sondern im Kontext und Umfeld der ägyptisierenden Skulpturen aus der Villa Hadriana, die als Erwerbungen des späteren Königs Ludwig I. einen Schwerpunkt des Münchener Ägyptischen Museums bilden. Denn die allererste Begeisterung für Altägypten in Europa ist kein Phänomen der Neuzeit, sondern hat ihren Ursprung in der römischen Kaiserzeit.

  • 26. Januar 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Vorbereitungen in der sudanesischen Wüste

    In der sudanesischen Wüste werden in diesen Tagen die Objekte für die große Ausstellung "Königsstadt Naga – Berliner Grabungen in der Wüste des Sudan" gepackt, die ab Mitte August im Ägyptischen Museum in München zu sehen sein wird.
    Tempelstatuen von Löwen und Widdern, kolossale Priesterfiguren, Reliefblöcke eines neuentdeckten Tempels, ein großformatiges Thronpodest, Götterbilder aus Stein und Fayence, Opferplatten und Stelen sowie zahlreiche Objekte der Kleinkunst, bislang im Grabungsmagazin vor Ort aufbewahrt, werden für ihre lange Reise sorgfältig in Kisten verpackt.

    Unter der Leitung von Dr. Karla Kroeper, der Grabungsleiterin, arbeiten die Mitarbeiter einer internationalen Kunstspedition, mitten im Grabunsgelände, unterstützt von der einheimischen Grabungsmannschaft. Zunächst werden die Stücke nach Berlin gebracht, um dort für die Ausstellung vorbereitet zu werden. Ende März ist dann ihr Weitertransport nach München vorgesehen.

  • 10. Januar 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Grabungen in der Wüste des Sudan

    Für die Fachwelt eine Überraschung, für Kunstliebhaber und Geschichtsfreunde eine Entdeckungsreise: Überlebensgroße Skulpturen in hellenistischem Stil, Statuen und monumentale Tempelreliefs afrikanischer Herrscher in pharaonischem Ornat, kolossale Tierskulpturen von heiligen Widdern und Löwen, Reliefstelen mit Götter- und Königsbildern und Inschriften in Hieroglyphen, die nicht ägyptisch sind.
    Die Ausstellung „Königsstadt Naga" zeigt 135 Objekte, die erst in den letzten 15 Jahren von einem Forscherteam des Ägyptischen Museums Berlin in der Wüste des Nordsudan ausgegraben worden sind. Naga war eine königliche Stadt des Reiches von Meroë, das von 300 v. Chr. bis 350 n. Chr. der politisch und wirtschaftlich mächtige südliche Nachbar des ptolemäisch-römischen Ägypten war.

    Die von der National Corporation for Antiquities and Museums Khartum für diese Ausstellung als Leihgaben zur Verfügung gestellten Werke sind alle im 1. Jahrhundert n. Chr. in Naga geschaffen worden. Trotz dieser räumlich und zeitlich engen Eingrenzung repräsentieren sie in Skulptur, Relief und Architektur ein Spektrum künstlerischer Vielfalt, das von afrikanischer Stammeskunst über ägyptisch inspirierte Arbeiten bis zu Werken reicht, die aus hellenistisch-römischen Quellen schöpfen.

    Direkt aus der Grabung in Naga nach Deutschland gebracht, sind diese Kunstwerke als Weltpremiere eine irritierende Horizonterweiterung des etablierten Bildes der antiken Kunst und Kultur. Sie bilden eine Brücke zwischen Afrika und der Welt des Mittelmeers und stehen damit symbolhaft für eine Region, die auch heute und in Zukunft das Potential besitzt, Kontinente und Kulturräume zu verbinden.

    Eine Ausstellung des Naga-Projekts des Ägyptischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München und dem Kunstforums der Berliner Volksbank. Unterstützt vom Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin und von der Ernst von Siemens Kunststiftung.

    Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation in deutscher und englischer Sprache (230 S., 233 Farbabb., in der Ausstellung € 19,90)

  • 20. Februar 2010 Sonderausstellung “Friedrich Wilhelm Freiherr von Bissing”: Eröffnung

    Impressionen der Ausstellungseröffnung
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