Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Sonderausstellungen"

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Es gibt insgesamt 72 Berichte
  • 19. Dezember 2017 Veranstaltungsprogramm 1. Quartal 2018

  • 02. Juli 2016 Sonderausstellung "Wunderwelt Mathematik"

    • Impressionen der Mathematik-Ausstellung
    • Impressionen der Mathematik-Ausstellung
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    • Impressionen der Mathematik-Ausstellung
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    • Impressionen der Mathematik-Ausstellung
  • 08. Oktober 2015 KUNSTSALON 2015 – ZWISCHENTÖNE –

    Erdacht, konzipiert und realisiert von Künstlern für Künstler –gemacht für Menschen, die sich unabhängig vom Kunstmarkt eine eigene Meinung bilden wollen
    –informativ – unabhängig – kritisch – abwechslungsreich – unterhaltsam.

    Zum 56. Mal in Folge und zum dritten Mal im Ägyptischen Museum präsentiert die Jahresausstellung KUNSTSALON 2015 in Selbstorganisation und nach dem Prinzip der „Freien Einsendung" zeitgenössische Strömungen der Gegenwartkunst. Unter dem Titel ZWISCHENTÖNE präsentieren sich insgesamt 61 Künstler mit 95 Werken.
    Erdacht, konzipiert und realisiert von Künstlern für Künstler

    Der KUNSTSALON 2015 mit dem Untertitel ZWISCHENTÖNE ist eine Bestandschau zeitgenössischen Kunstschaffens, die durch "freie Einsendung" (Künstler bewerben sich ohne Ansehen der Person) und anschließender Auswahl durch eine Jury zusammengestellt wird. Die Jury besteht aus einem Team wechselnder Künstler und ist wie die gesamte Organisation ein ehrenamtliches Engagement von Künstlern für Künstler.
    Bei der Einreichung gibt es weder Material-, Größen- oder technische Einschränkungen. Das wesentliche Kriterium der Auswahl ist die erkennbare Qualität und Originalität, wie auch die stets vorhandene Beschränkung der Ausstellungsfläche.
    Wir zeigen, was heute in den Ateliers entsteht, unabhängig von Bewertungen Dritter und den Vorgaben des Kunstmarktes. Das entspricht der Tradition der Pariser Salons, als sich Künstler gegen das Diktat der Händler und Museumskuratoren zur Wehr setzten.
    Gezeigt werden dieses Jahr rund 95 Exponate von 61 deutschen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

    Künstler engagieren sich für Flüchtlinge

    Künstler gelten als Seismographen und Chronisten ihrer Zeit. Doch die FMDK e.V. brauchte keine große prophetische Gabe zu beweisen, als sie mit der Ausschreibung Ende letzten Jahres eine Kunstversteigerung zugunsten der Flüchtlinge in der Welt beschlossen. Nach den aktuellen Entwicklungen ist es uns deshalb ein besonderes Anliegen, in Form dieser Benefiz-Kunstauktion auf die dramatischen Zustände in vielen Teilen der Welt hinzuweisen und dazu beizutragen, den Betroffenen zu helfen.

    Benefiz-Kunstauktion mit prominentem Auktionator
    Freitag 23. Oktober 2015, 17-21 Uhr
    Schirmherr: Dr. Wolfgang Heubisch (Münchner Stadtrat, Bayr. Staatminister a.D.)
    Auditorium Ägyptisches Museum
    Interessenten willkommen
    Eintritt frei
    Eine Präsentation der zur Versteigerung stehenden Werke finden Sie hier: Link zu den Werken

    Ceterum censeo

    Als 2009 den Künstlerverbänden deren Ausstellungsverträge im Haus der Kunst gekündigt wurden, vorsorglich wegen Renovierung des Hauses, die bis heute noch nicht begonnen wurde, wollte sich der FMDK e.V. mit diesem Rauswurf nicht abfinden.
    Das Haus der Kunst war als Ersatz für den im Jahr 1931 abgebrannten Glaspalast und Ausstellungsort im Alten Botanischen Garten geplant und bereits in Finanzierung gegangen, bevor sich Hitler nach seiner Machtergreifung des Projektes bemächtigte. Nach dem Krieg – vorübergehend als Offizierskasino der US-Streitkräfte benutzt – stifteten die Amerikaner 1949 das Haus dem Land Bayern und der bayerischen Künstlerschaft. Diese Zweckbestimmung wurde erst mit den letzten Direktoren des Hauses aufgeweicht und zweckentfremdet.
    Nachdem die FMDK e.V. diese Entwicklung in die Öffentlichkeit getragen und gegen den Rauswurf in der Presse ein vielfältiges Echo erzeugen konnte, fand ihre Jahresausstellung KUNSTSALON, vom Ministerium eingefädelt und gefördert, seit 2013 eine neue Bleibe im damals neu eröffneten Ägyptischen Museum.
    Mit dem Ausweichquartier sind wir überglücklich: Der Veranstaltungsort im Kunstareal ist hoch attraktiv und das Team des Ägyptische Museum unter Leitung von Direktorin Dr. Sylvia Schoske bietet uns die größte Gastfreundschaft, die wir in vollen Zügen genießen können.
    Und trotzdem beharren wir aus kulturpolitischen Gründen auf den notwendigen Kurskorrekturen.
    Ceterum censeo: Das Haus der Kunst gehört den Künstlern! Und nicht privaten Sammlern. die – wie bundesweit bei so vielen vergleichbaren Institutionen und Museen – öffentlich-rechtliche Einrichtungen zur Wertsteigerung ihrer eigenen Privatsammlungen missbrauchen und einverleiben. München braucht kein neues Museum, München braucht Ausstellungshallen - für Künstler.

    Eintrittspreise:
    Kombikarte: Eintritt Ägypt. Museum + Aufschlag € 1,-
    Katalog Kunstsalon: € 5,-


  • 13. Juli 2015 Quartalsprogramm Juli - August - September

    Dokumente

  • 02. Juli 2015 Gamer Poetry Slam - Slammin' the Games

    Als Begleitveranstaltung zur aktuellen Sonderausstellung „Archäologie der Zukunft" gab es erstmals im Ägyptischen Museum am 2. Juni ein neues Veranstaltungsformat, das wir längst einmal ausprobieren wollten – einen Poetry-Slam.
    „Niemand hat die Absicht, eine Firewall zu errichten", das war eine der Erkenntnisse dieses Abends. „Gamer Poetry Slam – Slammin' the Games" lautete der Obertitel in Anspielung auf die Ausstellung. Jeder Poetry Slam braucht ein Grundthema, auf das die Texte ausgerichtet sind – hier waren es Video- und Computerspiele. Sieben der bekanntesten Münchner Poeten waren im Museum zu Gast – sie traten in zwei Runden an, aus denen jeweils ein Sieger gekürt wurde, die im Finale dann um die erste Meisterschaft im Museum slammten.
    Im Finale standen sich Sven Kemmler und Dominik Erhard gegenüber, letzterer gewann mit einer beeindruckenden Performance zu „Wir spielen alle in einem Theaterstück". Der Poetry-Slam hat über 150 begeisterte Besucher ins ausverkaufte Auditorium gezogen, und es wird mit Sicherheit nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein.
    Ein besonderer Dank geht an Ko Bylansky für Organisation, Unterstützung und Moderation dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. Teilnehmer und Zuhörer hatten viel Spaß und „jeder ist seines eigenen Glückes Programmierer".
  • 29. April 2015 Gamer Poetry Slam - Slammin' the Games

    Schon gesehen? Am 2. Juni findet in unserem Haus ein Poetry Slam statt!

    Ein Startplatz ist noch frei! Wenn Du selbst Gamer bist und Geschichten zu erzählen hast oder Dir zu diesem Thema so mancher Reim einfällt, dann bewerbe Dich mit Deinem Text bei uns.
    Belohnt wirst Du mit einem Platz in einem hochkarätig besetzten Line-Up sowie einer Gage von 300 €. Und wer weiß – vielleicht ist dies ja für Dich der Startschuss für eine Slam-Karriere.

    Schreib uns über buchungen@smaek.de

    Einsendeschluß ist der 17. Mai 2015!
  • 01. September 2014 Objekt des Monats September: It’s not as easy as it may have seemed to be

    Seltsames tut sich im Ägyptischen Museum. Da haben sich kleine Tonfiguren in die Vitrinen geschlichen, stehen in Gruppen vor Särgen und Stelen, sitzen in lebhafter Diskussion unter den Papyri, reihen sich ein in die Uschebtis und Bronzefiguren, beugen sich über Gefäße.
    Die Museumsbesucher erkennen sich selbst in diesen munteren Wesen, die vom Museum Besitz ergriffen haben und sich mit schöner Selbstverständlichkeit unter die alten Ägypter mischen.

    Die Herkunft dieser lebhaften Gäste klärt sich im großen Sonderausstellungsraum von „Nofretete – tête-à-tête". Da hat der junge ägyptische Künstler Bassem Yousri ein ganzes Museum en miniature aufgebaut. Hunderte von Tonfiguren drängen in das Gebäude, strömen über Treppen und Rampen bis hinauf aufs Dach. Ihre Eroberung des Kunsttempels nimmt auch bedrohliche Züge an; Sockel werden umgestürzt, Bilder von der Wand gerissen – eine beklemmende Reaktion auf die Randerscheinungen des „Arabischen Frühlings".

    Bassem Yousri stellt mit dieser unkonventionellen, einfallsreichen Arbeit die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Massenkonsum. Seine punktuellen Interventionen in den Vitrinen sind erfrischende Kommentare zur Lebendigkeit der Begegnung zwischen Antike und Gegenwart; seine große Installation wirft einen kritischen Blick auf die Pervertierung des Museums zur Eventbühne und thematisiert die Stigmatisierung vorislamischer Kunst als Teufelswerk.

    Neben dieser Installation von Bassem Yousri zeigen auch viele andere Werke der Sonderausstellung die Kreativität, den Ideenreichtum, die Autonomie junger Künstler aus den arabischen Ländern, die unabhängig von den Ritualen und Mechanismen des westlichen Kunstbetriebs ihre eigenen Wege gehen.
  • 01. August 2014 Objekt des Monats August: Nida Sinokrot, Ka, 2009

    Inmitten spätantiker Bauplastik, frühchristlicher Stelen und koptischer Stoffe schockiert die Besucher eine martialische Maschine.
    Tonnenschwere Baggerschaufeln verwandeln sich in ein Armpaar, das zum Himmel weist. Der palästinensische Künstler Nida Sinokrot nennt seine Arbeit „KA" und bezieht sich damit auf die altägyptische Hieroglyphe ka, ein nach oben geöffnetes Armpaar, das Zeichen für die Seele des Menschen, die das Irdische überwindet und zum ewigen Leben führt.

    Der Kontext der frühchristlichen Bilder des Ägyptischen Museums unterstreicht diese Lesung des zum Auferstehungssymbol gewordenen Baggers: Mit erhobenen Armen steigen die Verstorbenen aus ihren Gräbern, hinauf zum ewigen Licht.

    (Ausgestellt im Raum „Nach den Pharaonen")
  • 14. Mai 2014 Ein Angebot der besonderen Art: Führung zur Ausstellung "Nofretete - tête-a-tête"

    Ein Angebot der besonderen Art, bei der die Teilnehmer durch zwei Experten verschiedener Fachgebiete geführt werden
    Dietrich Wildung hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Artikel und Katalogbeiträge zur Thematik der Auseinandersetzung von Künstlern der klassischen Moderne mit der Kunst des alten Ägypten verfaßt und zeichnet verantwortlich für die deutsche Übersetzung des Ausstellungskataloges. Jochen Meister, der als Leiter des Besucherdienstes der Staatsgemäldesammlungen über eine vieljährige Praxis gerade auch im Ausstellungsbereich verfügt, hat gemeinsam mit dem Ägyptischen Museum diese besondere Form der Führung entwickelt, die zum ersten Mal im vergangenen Herbst zum Kunstarealsfest unter dem Stichwort „Begegnungen“ (mit anderer Thematik) realisiert wurde. So haben die beiden Referenten zum Beispiel im Museum Brandhorst den altägyptischen Motiven in den Arbeiten von Cy Twombly nachgespürt – ebenfalls im „Doppelpaß“.
     
    Führung zur Sonderausstellung „Nofretete – tête-à-tête"
    15. Mai, 16 Uhr
    Führung Doppelpaß
    mit Jochen, Meister, M.A. - Kunsthistoriker
    und Prof .Dr. Dietrich Wildung - Ägyptologe
    Teilnahme (mit Museumseintritt) frei
  • 13. Mai 2014 Ausstellungskatalog Nofretete -tête-à-tête

    Der von den Kuratoren Sam Bardaouil und Till Fellrath verfaßte Katalog zur Sonderausstellung "Nofretete -tête-à-tête" wurde von Dietrich Wildung ins Deutsche übertragen und erscheint als deutsch-englische Edition.
  • 07. Mai 2014 Eröffnung der Ausstellung "Nofretete - tête-a-tête"

    Viel Zeit nahm sich Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle bei der Eröffnung der ersten großen Sonderausstellung im neuen Haus am 6. Mai.
    • Dr. Sylvia Schoske
    Viel Zeit nahm sich Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle bei der Eröffnung der ersten großen Sonderausstellung im neuen Haus am 6. Mai. Nach der Eröffnung vor geladenen Gästen im Auditorium ging er mit den Kuratoren der Ausstellung – Sam Bardaouil und Till Fellrath sowie Dietrich Wildung – und der Museumsdirektorin Sylvia Schoske auf einen ausführlichen Rundgang durch die Ausstellung und interessierte sich besonders für die Konstellationen zwischen moderner und altägyptischer Kunst (hier vor einer Büste von Alberto Giacometti, die im Dialog steht mit Porträtköpfen der griechisch-römischen Zeit).
    Am folgenden Abend hatten die Mitglieder des Freundeskreises die Gelegenheit, in einer Exklusivveranstaltung die Ausstellung kennenzulernen.
     
    Ausgewählte Pressereaktionen: Focus, Bayern 2, Münchner Merkur, Donaukurier
  • 28. März 2012 Ausstellung Paris

     
  • 22. Februar 2012 Königsstadt Naga - Bilanz einer Ausstellung

    Seit Ende Januar sind die Hauptstücke der Sonderausstellung "Königsstadt Naga" im National Museum Khartum zu sehen, und alle anderen Leihgaben warten im Grabungshaus in Naga auf das neue Naga Museum.
    • Museums-Gebäude in Khartum
    • Naga-Ausstellung Berlin 2011
    • Naga-Ausstellung Berlin 2011
    • Naga-Ausstellung Berlin 2011
    • Naga-Ausstellung Berlin 2011
    • Naga-Ausstellung Berlin 2011

    Von April 2011 bis Januar 2012 fand die Sonderausstellung in München und Berlin beim Publikum und in der Fachwelt sehr große Beachtung. Sie hat einen wichtigen Beitrag geleistet, die traditionelle Definition des Altertums um die historische und regionale Komponente des antiken Sudan zu erweitern. Die Begegnung mit den Originalwerken einer kaum bekannten Kultur, die die Brücke zwischen Afrika und der Welt des Mittelmeers schlägt, hat großes Erstaunen ausgelöst. In über einhundert Führungen hat das Naga-Team authentisch von der Grabung und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen berichtet. Zusammen mit ihrer Begleitpublikation bildet die Ausstellung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollen Integrierung der Sudan-Archäologie in den Kanon der Geisteswissenschaften und der Kulturgeschichte der Antike.

    Auch die Begleitpublikation trug dazu bei, den antiken Sudan in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit als eine feste Größe der Kunst des Altertums zu verankern

    Bei der Finissage am 15. Januar 2012 in Berlin betonte der Botschafter der Republik Sudan, S. E. Dr. Baha' Eddin Hanafi, die Bedeutung der Ausstellung und der Archäologie für die historische und kulturelle Identität seines Landes und für die Wahrnehmung des Sudan als eine der ältesten Kulturen der Menschheit. Er drückte die Hoffnung aus, dass es bald gelingen möge, das Naga Museum von David Chipperfield zu errichten und damit einen Fokus der Geschichte seines Landes zu schaffen.

    Das Naga-Team dankt unseren Kollegen der National Corporation for Antiquities and Museum in Khartoumfür die großzügigen Leihgaben und dem Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin, der einen wesentlichen Teil der Kosten des Ausstellungsprojekts übernommen hat.

    Karla Kroeper, Dietrich Wildung

  • 29. Juli 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Last Chance

    Die Sonderausstellung läuft nur noch bis bis 31. Juli.
    Die Sonderausstellung läuft nur noch bis bis 31. Juli. Das kommende Wochenende bietet daher die letzte Gelegenheit, die Exponate in München zu sehen. Ab 31. August werden sie in der Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank ausgestellt.
  • 30. Juni 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Internet-Special

    Die Internet-Bildershow zur Naga-Ausstellung zeigt bildschirmfüllend Fotos von Ausgrabungs-Orten und Objekten.

    Die Internet-Bildershow zur Naga-Ausstellung zeigt bildschirmfüllend Fotos von Ausgrabungs-Orten und Objekten.

  • 21. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Impressionen der Ausstellung

  • 18. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Die Film-Dokumentation zur Grabung

    Ausschnitt aus dem 10-minütigen Film “Naga – Grabungen in der Wüste des Sudan”
    Ausschnitt aus dem 10-minütigen Film “Naga – Grabungen in der Wüste des Sudan”, in welchem Prof. Dietrich Wildung, Field Director Naga Project, Einblicke in das Berliner Grabungsprojekt gibt. Auch die langjährige Grabungsleiterin vor Ort, Dr. Karla Kröper, kommt zu Wort. Die atmosphärischen Bilder des Filmes ziehen den Betrachter in den Bann dieses zeitlosen Ortes. Hier einige Auszüge:

    Zur Atmosphäre des Ortes:
    “Der Weg vom Niltal nach Naga, 150km nördlich von Khartum, ist schon ein ganz wesentlicher Bestandteil der besonderen Atmospäre dieses Ortes. Wir verlassen gewissermaßen die Gegenwart und tauchen ein in eine unberührte Naturlandschaft …
    Ein besonderer Aspekt von Naga liegt darin, dass inmitten der zweitausend Jahre alten antiken Stadt eine Wasserstelle liegt, zu der Tag für Tag von morgens bis abends die Nomaden ihre Tierherden treiben, und diese Integration von neolithischer Lebensweise der Nomaden einerseits, der antiken Denkmäler und der unberührten Naturlandschaft, das ist etwas, was wir erhalten wollen.”

     

    Zur archäologischen Bedeutung:
    “Einerseits bestand und besteht unsere Arbeit darin, die über 2000 Jahre aufrecht stehengebliebenen Tempel zu dokumentieren: ihre Architektur, ihre Inschriften, ihre Reliefs. Zum Anderen aber finden wir eine Fülle von Bauwerken, die völlig verschüttet sind, die kaum Spuren an der Oberfläche hinterlassen haben, und das ist natürlich für den Ausgräber etwas besonderes Interessantes, wenn er – wie in dem kleinen Tempel neben dem Amun-Tempel – nicht weniger als eintausendfünfhundert mit Reliefs und Inschriften versehene Blöcke findet, die die Welt bisher nicht kannte.”

    Zur politischen Bedeutung:
    “Neben der rein wissenschaftlichen Fragestellung ist es für uns auch wichtig und überaus reizvoll, dem Sudan, dem modernen Sudan, einen Teil seiner Geschichte bewusst zu machen, also zum kulturellen und historischen Bewusstsein eines Landes beizutragen, das seine Identität sucht. Da wird unsere archäologische Arbeit sogar ein klein wenig politisch.”

    Der 10-minütige Film ist vollständig in der Ausstellung zu sehen und für 4,95 Euro auf einer – als Postkarte versendbaren – Mini-DVD im Shop erhältlich. Eine Vertiefung bietet der ebenfalls dort erhältliche Katalog.

     
  • 17. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Reden zur Eröffnung am 15. April 2011

    Videoaufzeichnungen der Eröffnungsreden

    Begrüßung von Sylvia Schoske
    Leitende Direktorin des Ägyptischen Museums München

    Grußworte von Mohamed Abou Zeid Mustafa
    State Minister of Antiquities, Tourism and Wildlife, Republic of the Sudan

    Grußworte von Hassan Hussein Idris
    Director General of the National Corporation for Antiquities and Museums Khartum

    Einführung von Dietrich Wildung
    Direktor a. D. des Ägyptischen Museums Berlin

    Arabische Übersetzung der Einführung
    durch Werner Daum, Botschafter a. D.

    Eröffnung von Otto Wiesheu
    Staatsminister a. D. und Präsident der DAFG Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft mit einem Vorwort von Dietrich Wildung

  • 15. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Eröffnung am 15. April 2011

    „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, des Allerfahrenen“, so begann S.E. Mohamed Abu Zeid Mustafa, Minister für Altertümer, Tourismus und Naturschutz des Sudan sein Grußwort.
    • Gespräche
    • Dr. Sylvia Schoske
    • S.E Mohamed Abu Zeid Mustafa und Dr. Werner Daum
    •  Hassan Hussein Idris
    • Prof. Dietrich Wildung
    • Dr. Werner Daum
    • Dr. Wolfgang Heubisch
    • Zuhörer
    • Veronika Ponzer (Harfe)
    • Besucher
    • Gespräche
    • Ausstellungsbesucher
    • Ausstellungsbesucher
    • S.E Mohamed Abu Zeid Mustafa
    • Dr. Sylvia Schoske
    • Gäste in der Residenz
    • Gespräche
    • Gruppenbild, Details siehe Bildvergrößerung

    „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, des Allerfahrenen“, so begann S.E. Mohamed Abu Zeid Mustafa, Minister für Altertümer, Tourismus und Naturschutz des Sudan sein Grußwort bei der Ausstellungseröffnung im Kaisersaal der Münchner Residenz. Seine in arabischer Sprache gehaltene Rede wurde – wie auch die Worte der nachfolgenden Redner – von Dr. Werner Daum, Botschafter a.D. der Bundeserepublik Deutschland im Sudan, simultan übersetzt, was der Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre verlieh.

    Mehr als 500 Gäste waren der Einladung des Museums am Freitagabend des 15. Aprils gefolgt und nahmen teil an einer Veranstaltung, bei der die Redner nicht nur die Inhalte der Ausstellung vorstellten und die bei einem solchen Anlaß üblichen Danksagungen austauschten, sondern auch deutlich machten, welch wichtige Rolle die Archäologie im politischen Kontext der Völkerverständigung einnehmen und welchen Beitrag sie auch in aktuellen Diskussionen zu liefern imstande ist. Den Video-Mitschnitt der Reden können Sie hier über die Museums-Website nachverfolgen.

    Die eigentliche Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch Staatsminister a.D. Dr. Otto Wiesheu, der hier in seiner Funktion als Präsident der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft auftrat. Veronika Ponzer (Harfe) und Christoph Bachhuber (Flöte) umrahmten die Eröffnung musikalisch.

    Bereits am Vormittag hatte Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst die sudanesische Delegation und weitere Gäste im Rahmen einer Vorbesichtigung, zu der auch die Presse geladen war, begrüßt. Dem Ausstellungsrundgang hatte sich ein Essen im Vierschimmelsaal der Münchner Residenz für die ausländischen Gäste angeschlossen.

  • 13. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Sudanesische Delegation II

    Die zur Eröffnung der Naga-Ausstellung angereiste sudanesische Delegation besichtigt den Neubau des Ägyptischen Museums in München.
    Unter Führung von Dr. Alfred Grimm (links) besichtigt die zur Eröffnung der Naga-Ausstellung angereiste sudanesische Delegation den Neubau des Ägyptischen Museums in München: Dr. Abdel Rahman, Direktor aller sudanesischer Museen, Hassan Hussein Idriss, Generaldirektor der Sudanesischen Altertümerverwaltung und Prof. Yussif Fadul Hassan, Präsident der Altertümerverwaltung (v.l.n.r.). Beim Rundgang dabei war auch Prof. Dietrich Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums Berlin und Leiter des Naga-Projekts (rechts).
  • 11. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Sudanesische Delegation I

    Die ersten Mitglieder der sudanesischen Delegation zur Eröffnung der Naga-Ausstellung sind am Montag eingetroffen.
    Die ersten Mitglieder der sudanesischen Delegation zur Eröffnung der Naga-Ausstellung sind am Montag eingetroffen. Prof. Dietrich Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin, Leiter des Naga-Projekts und Kurator der Ausstellung, führt Dr. Abdel Rahman, den Direktor des National-Museums in Khartoum und Sharaf Salih, der als Kurier die Objekte begleitet, durch die (noch nicht ganz fertige) Ausstellung in den Räumen des Ägyptischen Museums in der Münchner Residenz. Für die Eröffnung am kommenden Freitag wird auch der sudanesische Minister für Altertümer, Tourismus und Naturschutz, Mohamed Abu Zeid Mustafa, erwartet.
  • 11. April 2011 Neue Dauerausstellung in Teil II des Museums

    Zur Vorbereitung der Naga-Ausstellung wurde im März der komplette erste Teil des Museums in einer Großaktion leergeräumt.

    Zur Vorbereitung der Naga-Ausstellung wurde im März der komplette erste Teil des Museums in einer Großaktion leergeräumt. Auch Objekte, die seit Anfang der 70er Jahre in der Residenz ausgestellt waren und das Haus nie verlassen hatten, wurden abgebaut wie etwa das Schlachtungsrelief des Alten Reiches und die memphitische Grabwand aus der 18. Dynastie. Sie werden auch nicht mehr an ihren alten Standort zurückkehren: Einige der Objekte müssen vor der Einbringung ins neue Haus restauriert werden, andere neu gesockelt.

    Um den Besuchern trotzdem bis zur Eröffnung des Neubaus die Highlights der Sammlung zeigen zu können, wurde auch Teil II des Museums komplett neu gestaltet: Die Doppelstatue des Niuserre, die Kniefigur des Senenmut, das Gesichtsfragment des Echnaton, die Königsbildnisse des Mittleren Reiches, sie alle haben einen neuen Platz gefunden und sind, wenn auch in gedrängter Aufstellung, im östlichen Gang und im anschließenden Sonderausstellungsraum zu sehen. Hier werden in den kommenden Monaten immer wieder, je nach Fortgang der Arbeiten, Stücke ausgewechselt werden.

    Derzeit konzentriert sich diese neue Aufstellung auf die Rundplastik und das Königtum, unverändert geblieben ist die Präsentation der Objekte zum Thema „Jenseitsglauben“. Für diesen Teil wurde auch die Audioführung zur Dauerausstellung neu zusammengestellt und wird ab dem 16. April wieder verfügbar sein. Sie können dann aus rund 4 ½ Stunden Audioführung auswählen, die bereits im Eintrittspreis enthalten ist.

  • 05. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Der Katalog

  • 21. März 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Aufbau der Ausstellung

    Impressionen des Ausstellungs-Aufbaus
  • 18. März 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Restauratorische Vorbereitungen in Berlin

    In der Zwischenzeit sind die Objekte für die Ausstellung "Königsstadt Naga – Grabungen in der sudanesischen Wüste" aus Khartoum in Deutschland eingetroffen.
    Sie wurden zunächst nach Berlin gebracht, wo sie in diesen Wochen in der Werkstatt von "Restaurierung am Oberbaum" für ihre Präsentation vorbereitet werden.

    Den Mitarbeitern dieser Restaurierungswerkstatt (www.restaurierung-am-oberbaum.de) sind die Stücke wohl vertraut, da sie in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Ägyptischen Museum Berlin regelmäßig in Naga waren, um vor Ort Restaurierungsarbeiten vor allem an den dortigen Tempeln durchzuführen.

    Die meisten Stücke kommen direkt aus der Grabung und waren zuvor noch nie im Museum ausgestellt gewesen. Daher müssen nun Sockelungen und Montagen angepaßt werden für die erste Station der Ausstellung in München. (Photos: Restaurierung am Oberbaum)

  • 20. Februar 2011 Finissage im Keramikmuseum Weiden

    Am letzten Wochenende im Februar endete nach 21 Jahren zunächst die Präsenz des Ägyptischen Museums im Internationalen Keramikmuseum Weiden.
    Bereits am 20. Februar waren rund 120 Besucher der Einladung zu einer ganztägigen Finissage gefolgt.

    Am Vormittag wurde ein letztes Mal ein Gastobjekt vorgestellt, die Neuerwerbung eines figürlichen Löffelgriffes aus Fayence, es war das insgesamt 67. Original, das in dieser Zeit mit einem Vortrag präsentiert und anschließend in der Ausstellung enthüllt wurde.

    Nach der Mittagspause wartete bereits eine Gruppe von Besuchern vor den noch verschlossenen Türen auf den Beginn des Nachmittagsprogrammes. Am Nachmittag führte Professor Wildung durch die Ausstellung „6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan".

    Ein Kinderprogramm und ein Büchertisch mit Signierstunde rundeten das Programm ab. Die in der Zwischenzeit abgebauten Objekte werden ihren Platz im Raum „Antiker Sudan" in der künftigen Dauerausstellung im neuen Haus finden.
  • 07. Februar 2011 Sonderausstellung “Ägyptomanie en miniature”: Verlängerung bis 31. Juli

    Die Kabinettausstellung »Ägyptomanie en miniature« ist dem kleinen Format der Ägyptenmode des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet.

    Retour d'Égypte – Zurück nach Ägypten, so wird die Stilepoche bezeichnet, die nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons (1798-1801) und der diesem gescheiterten militärischen Unternehmen als wissenschaftlicher Ertrag verdankten Publikation der Description de l'Égypte in Europa en vogue war. Altägypten wird in der Gestaltung von Hausfassaden und Brunnenanlagen ab 1800 zum architektonischen Bestandteil europäischer Städte. In der Mode sowie in den Interieurs der fürstlichen und bürgerlichen Salons werden Broschen, Armbänder und Colliers, Uhren, Lampen und Schreibzeuge, Tafelaufsätze, Teller, Tassen, Teekannen und Kaffeeservice unverkennbar ägyptisierend gestaltet.

    Die nächste, im Abstand von mehr als 100 Jahren folgende große Ägyptenrenaissance ist dann das Ergebnis der Entdeckung des Grabes des Tutanchamun im Jahr 1922. Nun werden neben Zigarettenschachteln und Kaffeedosen unter anderem auch Reklameschilder mit Szenen aus altägyptischen Gräbern, Palästen und Tempelanlagen dekoriert, also Altägypten in großem Umfang für Werbezwecke eingesetzt.

    Die Kabinettausstellung »Ägyptomanie en miniature« ist dem kleinen Format der Ägyptenmode des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet, konzentriert sich also auf Beispiele aus den kunsthandwerklichen Bereichen Schmuck und Mobiliar sowie auf Gebrauchsgegenstände und Werbemittel. Diese werden jedoch nicht isoliert als Einzelphänomene gezeigt, sondern im Kontext und Umfeld der ägyptisierenden Skulpturen aus der Villa Hadriana, die als Erwerbungen des späteren Königs Ludwig I. einen Schwerpunkt des Münchener Ägyptischen Museums bilden. Denn die allererste Begeisterung für Altägypten in Europa ist kein Phänomen der Neuzeit, sondern hat ihren Ursprung in der römischen Kaiserzeit.

  • 26. Januar 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Vorbereitungen in der sudanesischen Wüste

    In der sudanesischen Wüste werden in diesen Tagen die Objekte für die große Ausstellung "Königsstadt Naga – Berliner Grabungen in der Wüste des Sudan" gepackt, die ab Mitte August im Ägyptischen Museum in München zu sehen sein wird.
    Tempelstatuen von Löwen und Widdern, kolossale Priesterfiguren, Reliefblöcke eines neuentdeckten Tempels, ein großformatiges Thronpodest, Götterbilder aus Stein und Fayence, Opferplatten und Stelen sowie zahlreiche Objekte der Kleinkunst, bislang im Grabungsmagazin vor Ort aufbewahrt, werden für ihre lange Reise sorgfältig in Kisten verpackt.

    Unter der Leitung von Dr. Karla Kroeper, der Grabungsleiterin, arbeiten die Mitarbeiter einer internationalen Kunstspedition, mitten im Grabunsgelände, unterstützt von der einheimischen Grabungsmannschaft. Zunächst werden die Stücke nach Berlin gebracht, um dort für die Ausstellung vorbereitet zu werden. Ende März ist dann ihr Weitertransport nach München vorgesehen.

  • 10. Januar 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Grabungen in der Wüste des Sudan

    Für die Fachwelt eine Überraschung, für Kunstliebhaber und Geschichtsfreunde eine Entdeckungsreise: Überlebensgroße Skulpturen in hellenistischem Stil, Statuen und monumentale Tempelreliefs afrikanischer Herrscher in pharaonischem Ornat, kolossale Tierskulpturen von heiligen Widdern und Löwen, Reliefstelen mit Götter- und Königsbildern und Inschriften in Hieroglyphen, die nicht ägyptisch sind.
    Die Ausstellung „Königsstadt Naga" zeigt 135 Objekte, die erst in den letzten 15 Jahren von einem Forscherteam des Ägyptischen Museums Berlin in der Wüste des Nordsudan ausgegraben worden sind. Naga war eine königliche Stadt des Reiches von Meroë, das von 300 v. Chr. bis 350 n. Chr. der politisch und wirtschaftlich mächtige südliche Nachbar des ptolemäisch-römischen Ägypten war.

    Die von der National Corporation for Antiquities and Museums Khartum für diese Ausstellung als Leihgaben zur Verfügung gestellten Werke sind alle im 1. Jahrhundert n. Chr. in Naga geschaffen worden. Trotz dieser räumlich und zeitlich engen Eingrenzung repräsentieren sie in Skulptur, Relief und Architektur ein Spektrum künstlerischer Vielfalt, das von afrikanischer Stammeskunst über ägyptisch inspirierte Arbeiten bis zu Werken reicht, die aus hellenistisch-römischen Quellen schöpfen.

    Direkt aus der Grabung in Naga nach Deutschland gebracht, sind diese Kunstwerke als Weltpremiere eine irritierende Horizonterweiterung des etablierten Bildes der antiken Kunst und Kultur. Sie bilden eine Brücke zwischen Afrika und der Welt des Mittelmeers und stehen damit symbolhaft für eine Region, die auch heute und in Zukunft das Potential besitzt, Kontinente und Kulturräume zu verbinden.

    Eine Ausstellung des Naga-Projekts des Ägyptischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München und dem Kunstforums der Berliner Volksbank. Unterstützt vom Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin und von der Ernst von Siemens Kunststiftung.

    Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation in deutscher und englischer Sprache (230 S., 233 Farbabb., in der Ausstellung € 19,90)

  • 20. Februar 2010 Sonderausstellung “Friedrich Wilhelm Freiherr von Bissing”: Eröffnung

    Impressionen der Ausstellungseröffnung
  • 15. Mai 2008 Aufbau der Sonderausstellung im Knauf-Museum Iphofen

  • 20. März 2008 Wiedereröffnung Zweigmuseum Seefeld

    Am Palmsonntag wurde turnusgemäß das Zweigmuseum in Schloß Seefeld mit einer kleinen Feier wieder eröffnet.
    Die aktuelle Ausstellung "Ton-Künstler. Meisterwerke altägyptischer Keramik aus fünf Jahrtausenden" ist weltweit die umfassendste Präsentation zu dieser Thematik.
    Außerdem ist die Rekonstruktion einer bemalten Grabkammer des Neuen Reiches einschließlich einer kompletten Grabausstattung zu sehen sowie ein 20 Meter langes Panorama von Theben-West.
  • 18. März 2008 Öffentlichkeitsarbeit Internet-Special zur Keramikausstellung "Tonkünstler"

    Zur Sonderausstellung " Tonkünstler" im Zweigmuseum Seefeld ist eine Internet-Seite entstanden, über die Sie auf spielerische Weise mehr über die verschwiedenen Verwendungsformen des Rohmaterials Ton im alten Ägypten erfahren.
  • 01. Dezember 2007 Eröffnung der Ausstellung "Ägypten nach den Pharaonen"

    Am Nikolaustag wurde die diesjährige Weihnachstausstellung zu "Spätantike und frühes Christentum am Nil" von der Museumsdirektorin Sylvia Schoske eröffnet.
  • 18. März 2007 Neueröffnung im Internationalen Keramikmuseum Weiden

    Am Sonntag, 18. März, fand die Neueröffnung der Abteilung "Ägypten" vor einer interessierten Zuhörerschaft statt.
    Unter dem Titel "Zwischen Ägypten und Afrika - 6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan" wird nun die weltweit umfassendste Präsentation von Keramik aus dem Land südlich Ägyptens präsentiert.

    Ein Grußwort zur Eröffnung sprach Prof. Dietrich Wildung, Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, der selbst seit mehr als zehn Jahren eine Grabung im Sudan leitet, in der Königsstadt Naga, rund 150 Kilometer nördlich von Khartoum. Er verwies insbesonders auf den Stellenwert archäologischer Arbeit in Dritte-Welt-Ländern heute und die daraus resultierende politische Verantwortung des Archöologen.

    Beim anschließenden Rundgang durch die neue Ausstellung gab es eine Gruppe von Kindern, die besonders aufmerksam die ausgestellten Objekte betrachteten: Sie gehören zur "Führungsmannschaft" einer museumspädagogischen Aktion, die unter dem Stichwort "Kinder führen Kinder" selbst regelmäßig durchs Museum führen. Sie wollen sich nun auch in die neue Thematik einarbeiten.

    Zum Internet-Special "Nubien"
  • 01. Februar 2007 Aufbau der Ausstellung in Weiden

    In den Faschingstagen installierte das Team des Ägyptischen Museums - die beiden Restauratorinnen Brigitte Diepold und Stephanie Steinegger sowie die Museumsdirektorin Sylvia Schoske - die neue Ausstellung "Zwischen Ägypten und Afrika - 6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan".
    Die rund 100 Objekte aus den Beständen des Stammhauses waren zu diesem Zweck in den vorausgegangenen Monaten restauriert worden; viele von ihnen werden nun erstmals gezeigt. Im kommenden Monat wird die Ausstellung eröffnet und ist ab dem 18. März für das Publikum zugänglich.

    In diesen Tagen werden im Keramikmuseum Weiden alle Objekte in der ägyptischen Abteilung gepackt, die seit der Eröffnung des Museums einen Überblick über die Keramik im Land der Pharaonen von der Vorgeschichte bis in die christliche Zeit hinein präsentiert hatte.
    Auch das rekonstruierte Grab der Frühzeit mit Fundstücken aus der Münchner Ostdelta-Grabung wird ausgeräumt, wobei die Glasscheiben durch einen Spanngurt gesichert werden.
    Schließlich muss zum Abschluss auch der Sand aus den Vitrinen gekehrt werden, damit sie für die neue Ausstellung gründlich gereinigt werden können - die Münchner Restauratorin Brigitte Diepold beim "Entsanden".
    Nach drei Tagen Arbeit stehen rund 40 Kartons zum Abtransport bereit - zurück bleiben die leeren Vitrinen und warten auf die nächsten Objekte - schon im kommenden Monat soll die neue Ausstellung aufgebaut werden.
    Im Lkw der Kunstspedition gehen die Objekte nun auf die Reise - nicht zurück nach München, sondern gleich ins Zweigmuseum in Seefeld, wo die Keramikausstellung gleich im Anschluss aufgebaut werden soll, Eröffnung am Palmsonntag.
  • 01. Juli 2006 Eröffnung "Mumienmasken"

    Trotz Fußballweltmeisterschaft gut besucht war die Eröffnung der kleinenWorkshop-Ausstellung „Datenträger Mumienmasken" bei hochsommerlichen Temperaturen am 6. Juli.
    Sie gibt einen Einblick in die Arbeit der Papyrusrestaurierung am spannenden Beispiel der Rückgewinnung von Papyri aus den Kartonagemasken der griechisch-römischen Zeit.

    Diese Veranstaltung mit einem Einführungsvortrag von Alfred Grimm war zugleich der Auftakt einer kleinen Vortragsserie zum Thema Restaurierung. Im Herbst wird diese Serie, die im Kontext der Veranstaltungen zum „Wissensspeicher" steht, dann fortgeführt werden.

    2006  Datenträger Mumienmasken - Die Rückgewinnung antiker Papyri

    Infos zur Multimedia-Produktion
    Eigenschaft Beschreibung
    Wissensspeicher. Datenträger Mumienmasken. - Zur Wiedergewinnung antiker Papyri
    Zum Betrachten ist ein Flash-Plugin erforderlich.
    Bitte das Bild anklicken, um das Special in einem neuen Fenster zu öffnen!
    Bildschirmfoto der Webseite
  • 01. April 2006 Wiedereröffnung des Zweigmuseums Seefeld

    Traditionsgemäß wurde am Palmsonntag das Zweigmuseum Seefeld nach der Winterpause mit der Ausstellung "Aus Pharaos Werkstatt" wiedereröffnet.
    Sylvia Schoske führte die aufmerksamen Premierengäste durch die Ausstellung, wobei unter anderem die Proben ägyptischer Steinmaterialien viel Interesse fanden. Gabi Ulrich überbrachte die Willkommensgrüße der Gemeinde für die neue Saison und den Dank für die harmonische Zusammenarbeit. In diesem Jahr gibt es ein umfangreiches Programmangebot - und die ersten Besucher konnten gleich selbst aktiv werden auf der "Hasenjagd" quer durchs Museum.
  • 01. Februar 2006 Eröffnung der Ausstellung "Das Alte Ägypten (be)greifen

  • 18. Oktober 2005 Ausstellungseröffnung "Zu den Ufern des Nil"

    Vor einem fachkundigen Auditorium fand am Abend des 18. Oktober die Eröffnung der neuen Ausstellung "Zu den Ufern des Nil - Historische Photographien aus der Sammlung Wilhelm Reiss" statt.
    Nach der Begrüßung durch die Museumsdirektorin Dr. Sylvia Schoske führte Dr. Alfred Grimm mit einem kurzen Abriß zur Geschichte der frühen Photographie - die zu einem nicht unerheblichen Teil in Ägypten spielt - in die Ausstellung ein.
  • 06. Oktober 2005 Eröffnung der Winckelmann-Ausstellung in Hildesheim

    Am 6. Oktober wurde als erste Ausstellung der neuen Direktorin Dr. Katja Lembke die Münchner Ausstellung in einer Adaption für Hildesheimeröffnet.


    Raum I

    Zum Auftakt werden in Hildesheim Objekte aus griechischer und römischer Zeit aus eigenen Beständen gezeigt, die zum Teil noch nie zuvor ausgestellt gewesen sind. Die großformatigen Statuen der Göttin Isis (Berlin) stehen für das Aufgreifen der altägyptischen Religion im Rom der Kaiserzeit. Das beginnende Interesse in der Neuzeit manifestiert sich nicht zuletzt an der Umsetzung und Aufrichtung der Obelisken, die auch in Modellen nachempfunden wurden (Wien, Gotha).

     
    Raum II

    Im Mittelpunkt stehen die ägyptischen und ägyptisierenden Statuen aus der Villa Albani, die ihrerseits sowohl aus dem großen Isis-Heiligtum auf dem Marsfeld als auch aus der Villa Adriana in Tivoli stammen. Als Bibliothekar des Kardinals Albani hat J.J. Winckelmann vor allem an ihnen seine ausführlichen Studien zur Kunst des alten Ägypten betrieben, später wurden sie von Ludwig I. für München erworben. Der „Münchner Horus“ gehört zu den ersten und am häufigsten abgebildeten Aegyptiaca aus Rom und wurde kurz nach seiner Auffindung um Basis mit Füßen ergänzt.

     
    Raum III

    Den Abschluß bildet die Rekonstruktion des Pantheons aus dem Schlosspark in Wörlitz mit seinen Nachschöpfungen ägyptischer Götterfiguren aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Das barocke Ensemble der ägyptisierenden Figuren (München) ist ein singuläres Beispiel der Ägypten-Rezeption in Deutschland. Die Berichte der frühen Reisenden sowie alte Karten des Niltales dokumentieren den Beginn einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem alten Ägypten.

     
     
  • 15. Juni 2005 Faraón - El culto al sol en el antiquo Egiptio

  • 07. Mai 2005 Lange Nacht der Musik

    Zur Langen Nacht der Musik 2005 erklang in der Ausstellung "Winckelmann und Ägypten" Musik der Zeit Winckelmanns.
    Werke unterschiedlicher Komponisten begleiteten den Besucher durch die Ausstellung mit Statuen, Objekten der Kleinkunst und Gemmen aus Paris, Rom, Dresden und Berlin sowie Publikationen des 18. Jahrhunderts.

    Zu hören waren: Symphonien, Cello- und Flötenkonzerte der "Bach-Söhne" Carl Philip Emanuel sowie Wilhelm Friedemann Bach; Openarien, die durch den Sänger "Farinelli" berühmt wurden; Flötenkonzerte von Johann Joachim Quantz, Fanz Benda und Giovanni Battista Pegolesi; Harfenkonzerte von Karl Ditters von Dittersdorf und Ernst Eichner; und schließlich Cembalo-Sonaten von Domenico Scarlatti.

    In abwechslungsreicher Mischung folgten ab 20:00 Uhr Werke der genannten Komponisten aufeinander - als akustische "Untermalung" bei einem Gang durch die Ausstellung. Es entstand ein heiteres Ambiente, das die vielen Museumsbesucher der regnerischen Musiknacht zum Verweilen einlud.

    Dazu gab es im Foyer Getränke und Stärkungen..
  • 20. März 2005 Letzte Aufbauarbeiten in Mexiko-City

    Vorbereitungen zur zur Ausstellung "faRAon", zu sehen ab dem 28. März 2005 in Mexiko-City
    In der Zwischenzeit sind die Objekte, immerhin mit einem Gesamtgewichtvon 40 Tonnen, verteilt auf drei Flugzeuge, gut in Mexiko angekommen undwerden unter der Leitung von Dr. Alfred Grimm im Nationalmuseumaufgebaut.
  • 26. November 2004 Führung für AZ-Leser durch die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt"

    In wenigen Minuten waren am Nachmittag des 26. Oktober die 25 Plätze einer Exklusivführung durch die aktuelle Ausstellung vergeben, um die man sich telefonisch bewerben konnte.
    An diesem Tag hatte die Münchner Abendzeitung im Rahmen ihrer Serie „Wir zeigen Ihnen München" das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst mit seiner Sonderausstellung „Himmelsaufstieg und Höllenfahrt – Das altägyptische Totenbuch" vorgestellt. In Ergänzung dazu gab es das Gewinnspiel zur Führung, um die sich mehr als 250 Anrufer in zwei Stunden bemüht hatten – nicht gerechnet diejenigen, die gar nicht erst durchkamen.

    Und alle 25 Gewinner standen zwei Tage später - am 28. Oktober - am Obelisken vor dem Museum und wurden von der Museumsdirektorin Dr. Sylvia Schoske begrüßt. Nach dem „Gruppenbild mit Dame" vor der Sargmaske der Königin Sat-djehutj begann die Einführung in die Ausstellung, anschließend konnten sich die Teilnehmer mit der Audio-Führung noch individuell den Papyri, Reliefs, Särgen und Mumienmasken widmen. Nicht wenige nutzten dazu die Öffnungszeit bis zum Ende - Beispiel einer geglückten Kooperation zwischen Zeitung und Museum!
  • 24. September 2004 Eröffnung der Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt. Das Altägyptische Totenbuch"

    Am Freitag, den 24. September wurde durch Dr. Thomas Goppel - Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst - die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt. Das Altägyptische Totenbuch" in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz feierlich eröffnet.
    Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Sylvia Schoske - leitende Direktorin des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst München - und einem Grußwort von Prof. Dr. Dietrich Wildung - Direktor des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung Berlin -, führte Dr. Alfred Grimm - stellvertretender Direktor des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst München - in die Thematik der Sonderausstellung ein. Im Rahmen dieser Einführung las der Schauspieler Fabian von Klitzing mehrere Sprüche aus dem Totenbuch der Ägypter.

    Für ein stimmungsvolle musikalische Umrahmung mit Werken von Haydn und Mozart sorgten die Mitglieder des Münchner Kammerorchesters Andrea Schumacher an der Violine, Romuald Kozik an Violine und Viola sowie Veronika Pápai am Kontrabaß.

    Anschließend begaben sich die über 600 Eröffnungsgäste zu den Räumen des Ägyptischen Museums, wo es neben einem Empfang die Möglichkeit einer ersten Besichtigung der Ausstellung gab.
  • 28. Juli 2004 20 000. Gast in Hieroglyphen-Ausstellung

    Mit Spannung waren die Besucherzahlen in den letzten Wochen verfolgt worden, und eine Hochrechnung hatte schließlich ergeben: Kurz vor den Sommerferien würde, nach einer Laufzeit von rund einem Jahr, die magische Zahl von 20 000. Besuchern im Schulmuseum Ichenhausen erreicht werden.
    Der 10 000. Besucher war im Januar eine Mutter mit ihren beiden kleinen Söhnen gewesen. Wen würde es diesmal treffen?

    Schließlich stand der Tag fest: Am 28. Juli würde die Schallmauer der 20.000 Besucher, insgeheim der Wunschtraum von Ausstellungsmachern und Gemeinde für ein Jahr Laufzeit, durchbrochen werden. Und ein Blick in die Buchungsliste ergab: Für diesen Tag hatte die Hauptschule Memmingen zwei Klassen mit über 50 Schülern angemeldet. Schnell waren sich Gemeinde und Museum einig: Das passt prima, wir nehmen die ganze Schülergruppe und spendieren ihnen etwas Besonderes: eine Busfahrt von Memmingen ins Stammhaus nach München, eine Exkursion ins Ägyptische Museum mit Führung für beide Klassen. Bürgermeister Klement übernahm einen Teil der Kosten, der 3. Bürgermeister Franz Zenker, geschickterweise im Privatleben Busunternehmer, stellte seinen größten Bus zu Selbstkosten zur Verfügung, den Rest übernahm das Museum.

    Und so wartete an einem strahlenden Sommertag eine hochkarätige Delegation auf die (noch) ahnungslosen Memminger Schüler: 1. und 3. Bürgermeister samt Kämmerer Wilhelm Schuster, der Leiter des Schulmuseums, Schuldirektor Otto Imminger sowie Dr. Sylvia Schoske, Direktorin des Ägyptischen Museums München. Und als kurz nach 10 Uhr der Bus vorfuhr und 50 erwartungsvolle Schüler der Bismarckschule in Memmingen samt ihren Lehrern in Richtung Museum drängten, wurden sie gleich in Empfang genommen und zum Gruppenphoto vor den Sphingen im Museumshof geführt.

    Die Aufregung war groß, die Lehrer glücklich, und auch die Schüler standen der unverhofften Option auf einen weiteren Ausflugstag durchaus positiv gegenüber. Gleich im Herbst, wenn Ägypten auf dem Lehrplan der (dann) 6. Klassen steht, wollen sie nach München kommen – wir freuen uns auf diesen Besuch!.
  • 06. Juni 2004 Ausstellungseröffnung von "Winckelman" in Ligornetto (Tessin)

    Im "Museo Vela" in Ligornetto wird bis zum14. November 2004 die Ausstellung "Winckelman" gezeigt.
    Am Sonntag, den 6. Juni 2004, wurde im reizvollen Ambiente der Villa des Bildhauers Vincenzo Vela in Ligornetto (Tessin) - einem der bedeutendsten Künstlerhäuser der Schweiz - die Ausstellung: "Winckelmann und Ägypten. Die Wiederentdeckung der ägyptischen Kunst im 18. Jahrhundert" eröffnet. Unter den etwa 300 Gästen waren auch zahlreiche Medienvertreter aus der Schweiz und Italien.

    Im "Museo Vela" in Ligornetto wird bis zum14. November 2004 die Ausstellung mit zahlreichen lebensgroßen, ägyptisierenden Statuen aus dem antiken Rom - Bestände des Ägyptischen Museums München - gezeigt.
  • 16. Mai 2004 Internationaler Museumstag mit Ausstellungseröffnung, 16. Mai 2004

    Zum Auftakt afrikanische Trommeln: Die Gruppe „Alafia" umrahmte am Vormittag die Eröffnung der Ausstellung „Ritual oder Spiel? Puppen aus Afrika und Ägypten?", die am Internationalen Museumstag, dem 16. Mai, eröffnet wurde.

    Die Direktorin, Sylvia Schoske, begrüßte die Gäste, und Christine Stelzig, Ethnologin aus Berlin und Kuratorin dieser Ausstellung, führte anschließend durch die Ausstellung – es sollte nicht die einzige Führung an diesem Tag werden.

    Um 13 Uhr begann das Familienprogramm – und bis 17 Uhr strömten stündlich rund 150 Besucher ins Ägyptische Museum, von denen die meisten ganz gezielt gekommen waren. Unter dem Thema „Ägypten und Afrika" gab es Dia-Vorträge, Märchenstunden für Kinder, Führungen für die ganze Familie – quer durchs Museum und in der neuen Ausstellung.

    Dazu gab es ein Suchspiel, eine Malecke für die kleineren, Hieroglyphen-Lernen für die größeren Kinder – und viele Familien blieben den ganzen Nachmittag, um alle Angebote wahrzunehmen, stärkten sich zwischendurch im „Bistro Pharao" und nahmen aus dem Ägypten-Basar ein Andenken mit nach Hause.

    Überaus lebhaftes Interesse fand der Informationsstand der beiden Restauratorinnen: Frau Diepold und Frau Steinegger hatten mitten im Museum einen kleinen „Arbeitsplatz" aufgebaut und erläuterten Problematik und Vorgehensweise am Beispiel der Objektgruppen Keramik und Bronze. Ganz unspektakulär – und vielleicht gerade deshalb hochinteressant.

    An eine Pause war jedenfalls den ganzen Nachmittag nicht zu denken, auch die Kinder waren interessierte Fragesteller und Zuhörer. So lief das Programm vier Stunden lang Non-Stop, bis es gegen 17 Uhr hieß: Tschüß bis zum nächsten Jahr!
  • 03. April 2004 Wiedereröffnung Zweigmuseum Schloss Seefeld

    Zu Beginn der neuen Saison erhielt die Ausstellung „Im Schatten der Pyramiden - Das Ägyptische Museum Leipzig zu Gast in Seefeld" hochkarätigen Zugang: eine Dienerfigur aus einem Grab des Alten Reiches (links) sowie das Fragment einer lebensgroßen Statue des Königs Chefren.
    Beide Objekte des Ägyptischen Museums Leipzig kamen direkt aus Basel, wo sie bislang als Leihgaben waren und nun der Tutanchamun-Ausstellung weichen mussten. Glück für Seefeld, das nun zehn Statuen aus einem einzigen Grab präsentieren kann!

    In diesem Jahr feiert das Museum Schloß Seefeld seinen 10-jährigen Geburtstag. Zwei Mitarbeiterinnen waren von Anfang an dabei und wurden von der Gemeinde geehrt: Frau Dr. Ahrens-Thiele (links), aktiv im Führungs- und Aufsichtsdienst und Frau Larcher, Leiterin des Teams „vor Ort". Herzlichen Glückwunsch!

    Bei der Pressevorbesichtigung am 1. April stellte Sylvia Schoske das Programm zum Jubiläumsjahr vor und erläuterte dabei auch den „Museums-Rucksack", eine neue Aktion für junge Besucher. Erfreulich: Der stellvertretende Landrat, Herr Roth (rechts) bestätigte das finanzielle Engagement des Landkreises Starnberg für seinen Teil der Trägerschaft!

    Die Eröffnungsgäste am Palmsonntag wurden von Friederike Seyfried, der Leiterin des Ägyptischen Museums Leipzig (links) und Sylvia Schoske, der Direktorin des Ägyptischen Museums München (rechts) begrüßt. Die Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern und dem Freistaat Sachsen funktioniert bestens!

    Den anschaulichen Auftakt zur Ausstellung bildet die Inszenierung eines Grabungscamps vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Alfred Grimm, stellvertretender Direktor des Ägyptischen Museums München, überzeugt sich zu Beginn der neuen Saison vom korrekten Zustand aller Ausstellungsobjekte!
  • 17. Januar 2004 10.000er Besucher in der Ausstellung "Hieroglyphen - Heilige Zeichen" in Ichenhausen

    Am 17. Januar konnte der 10 000. Besucher in der Ausstellung "Hieroglyphen -Heilige Zeichen" im Schulmuseum Ichenhausen begrüßt werden.
    Bürgermeister Klement nutzte die Gelegenheit, die Verlängerung der Ausstellung bis zum 30. September 2004 bekannt zu geben. Die 10 000. Besucherin in Ichenhausen war Susanne Herold, die mit ihren beiden Söhnen Joachim (5) und Tobias (7) aus Günzburg zum Besuch der Ägypten-Ausstellung gekommen war. Bürgermeister Hans Klement (rechts) und Stadtkämmerer Wilhelm Schuster (im Hintergrund) überreichten einen Blumenstrauß.

    Die Direktorin des Ägyptischen Museums München, Sylvia Schoske (links) hatte vorgesorgt und überreichte den beiden kleinen Besuchern ein Kinderbuch zum Thema Ägypten.
  • 08. Juni 2003 Neue Objekte in Seefeld

    Rechtzeitig zu Pfingsten wurde die Ausstellung „Im Schatten der Pyramiden" um einige reizvolle Objekte erweitert ...
  • 22. Mai 2003 Pressetermin zur Vorschau auf "Hieroglyphen - Heilige Zeichen"

    Am 22. Mai fand im bestehenden Schulmuseum die erste Pressekonferenz zur großen Ägypten-Ausstellung „Hieroglyphen – Heilige Zeichen" statt.
    Sylvia Schoske erläuterte vor Vertretern der Medien, der Gemeinde und kultureller Institutionen sowie den Direktoren der örtlichen Schule das Konzept der Ausstellung in einer Dia-Präsentation und stellte ein erstes Objekt im Original vor. Die lebhafte und positive Resonanz spiegelt sich in den Presseberichten wieder.
     
    Parallel dazu laufen die Arbeiten mit schwerem Gerät an den Außenanlagen im Museumshof.
  • 18. Mai 2003 Fazit zur Ausstellung "Stimmen vom Nil"

    Am 18. Mai, dem Internationalen Museumstag, endete die Sonderausstellung „Stimmen vom Nil – Altägypten im Spiegel seiner Texte".
  • 02. Mai 2003 Symposion "Spurensuche“

    Anläßlich der Sonderausstellung „Stimmen vom Nil – Altägypten im Spiegel seiner Texte" fand in München vom 2. bis 4. Mai unter dem Titel „Spurensuche" ein gemeinsam vom Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München und vom Institut für Ägyptologie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität veranstaltetes Symposion zur altägyptischen Literatur statt.
  • 20. April 2003 Ausstellungseröffnung in Seefeld - "Im Schatten der Pyramiden"

    Traditionell am Wochenende vor Ostern wurde die diesjährige Saison im Zweigmuseum in Schloß Seefeld eröffnet
  • 01. Februar 2003 Vorbereitungen zu "Hieroglyphen – Heilige Zeichen" in Ichenhausen

    Für diesen Sommer bereitet das Ägyptische Museum München eine große Sonderausstellung zum Thema „Hieroglyphen – Heilige Zeichen" vor.
  • 15. Januar 2003 Katalog "Stimmen vom Nil" erschienen.

    Neu auf dem Markt: Soeben ist die Begleitpublikation zur aktuellen Sonderausstellung „Stimmen vom Nil – Altägypten im Spiegel seiner Texte" erschienen.
  • 12. Dezember 2002 Ausstellungseröffnung „Stimmen vom Nil – Altägypten im Spiegel seiner Texte“

    An ungewohntem Ort fand am 12. Dezember die Eröffnung der aktuellen Sonderausstellung statt: im Spanischen Kulturinstitut, im Komplex der Residenz an der Marstallstraße gelegen.
  • 30. August 2002 Vorbereitungen zu großer Ägypten-Ausstellung in Venedig

    Am 9. September wird im Palazzo Grassi in Venedig unter dem Titel „I Faraoni" die erste Ägypten-Ausstellung dieses international renommierten Ausstellungshauses eröffnet – mit über 300 Leihgaben aus 34 Museen (www.palazzograssi.it).
    Die Münchner Leihgaben reisten per Lkw nach Italien, gemeinsam mit Objekten aus Berlin, Hannover, Hildesheim und Darmstadt – Routine. Doch dann wurde es spannend: Im Hafen von Venedig wurden die Kisten aus dem Lkw umgeladen in ein offenes Boot, kein leichtes Unterfangen, wog doch die schwerste Kiste mit dem Berliner Widder gut vier Tonnen.

    Dann begann die Fahrt durch den Canale Grande, durch das Gewusel der Fährschiffe, Gondeln und Touristenboote, unter der Rialto-Brücke hindurch bis zur Anlegestelle des Palazzo Grassi. Dort erfolgte dann die Entladung des Schiffes mit dem bootseigenen Kran, und über eine Rampe kommen die Kisten hinein ins Gebäude. Der Innenhof des Palastes ist bis unter das Dach von einem Gerüst ausgefüllt, über das die Schwerlasten in den ersten Stock der Ausstellungsebene gehievt werden – eine zeitraubende Angelegenheit, die jedoch von der einheimischen Transportfirma mit viel Routine gemeistert wird.

    Während die Großobjekte wie die Münchner Stele gleich ihren endgültigen Platz in der Ausstellung erhalten, wandern die kleineren Stücke zunächst in einen extra Lagerraum, um in den kommenden Tagen je nach Fortgang des Ausstellungsaufbaus gemeinsam mit Objekten anderer Museen in den Vitrinen platziert zu werden.
  • 10. Juli 2002 Münchner Spitzenobjekt nach Speyer gereist - zur Ausstellung „Hatschepsut - KönigIN Ägyptens“

    Aus aktuellem Anlaß reiste jetzt eine weitere hochkarätige Leihgabe nach Speyer
  • 01. Juli 2002 Tier-Installationen von Marlies Poss jetzt auch in Seefeld

  • 12. Mai 2002 Internationaler Museumstag mit Eröffnung der Ausstellung arte animale - Installationen von Marlies Poss

    Anmerkungen zur Ausstellung"arte animale" - Installationen von Marlies Poss
    Mehrfach waren in den vergangenen fünfzehn Jahren zeitgenössische Künstler mit ihren Arbeiten im Museum Ägyptischer Kunst München zu Gast. Ungewohnt für den auf Altägypten eingestellten Besucher, spannend für die Museumsägyptologen, aufregend für den Künstler: Wie wird es ausgehen, dieses Treffen über die Jahrtausende hinweg? Wird es ein Streitgespräch werden oder ein Dialog? Im Idealfall ergänzen sich die beiden Partner auf Zeit, vermag der Blick auf den einen das Verständnis für den jeweils anderen zu schaffen oder zu differenzieren.

    Die Künstlerin schreibt dazu:
    "Aufmerksamen Besuchern wird nicht entgangen sein, daß ich mit dem Thema „ÜberLeben" (vgl. dazu den Katalog von 1995) schon einmal im Ägyptischen Museum ausgestellt habe.
    In den letzten Jahren habe ich mich mit den Themen Mensch, Tier und Natur und ihrem Verhältnis zueinander beschäftigt. Besonders in Ägypten und Mexiko konnte ich Tierdarstellungen der alten Kulturen studieren. Sie haben mich in meiner künstlerischen Arbeit inspiriert.
    Bezogen auf unsere profit- und nutzenorientierte Lebensweise haben mich diese „Bilder" nachdenklich gestimmt. Denn im Vertrauen auf unsere Überlegenheit gegenüber der Natur fragen wir nur selten danach, wie wohl andere Lebewesen ihre Lebensräume wahrnehmen.
    Aber sind wir wirklich so überlegen?
    Unsere Vorfahren hatten einen respektvolleren Blick für die immense Vielfalt der Sinneswelten, die andere Lebewesen erfahren. Außergewöhnliche Welten, in die wir vielleicht nie vordringen werden, die uns aber lehren könnten, ihnen die gebotene Achtung entgegen zu bringen."
    Marlies Poss


  • 20. April 2002 Eröffnung der Ausstellung „Im Schatten deiner Flügel – Tiere in der Bibel und im alten Orient“

    Für die neue Sonderausstellung wurde der bisherige Bronzen-Raum (sogenannter "grüner Raum") völlig neu gestaltet und mit großzügigen Vitrinen versehen
    • Flyer der Sonderausstellung
    • Nun stehen 25 x soviel Ausstellungsflächen in Vitrinen zur Verfügung wie bisher!
    • Rund 150 Gäste hatten sich am Sonntagmorgen zu den Eröffnungsvorträgen eingefunden.
    • Dr. Thomas Staubli stellt das Projekt eines Bibel- und Orientmuseums in Fribourg/Schweiz vor.
    • Der Alttestamentler Prof.Dr. Otmar Keel, Fribourg, bei seiner Eröffnungsrede.
    • Der Klang des Schofars, geblasen von Peter Hertz, markiert den Beginn der Ausstellung.
    • Erster Andrang in der Ausstellung
    • Museumsdirektorin Sylvia Schoske (mit Tochter Coco) im Gespräch mit Otmar Keel vor den Objekten der Ausstellung.
  • 11. Februar 2002 Kolloquium: Das Geheimnis des Goldenen Sarges - Echnaton und das Ende der Armanazeit"

    Eine Woche vor Ende der Sonderausstellung in München fand ein Kolloquium statt ...
  • 22. Januar 2002 Computer-Tomographie des Sargdeckels im Klinikum Großhadern

    Vor seiner Rückkehr ins Ägyptische Museum in Kairo sollte der Sargdeckel aus dem Königsgrab 55 – ursprünglich für Echnaton bestimmt – mit Hilfe eines Computer-Tomographen untersucht werden. / Before its return into the Egyptian Musuem Cairo the coffin lid from KV 55, originally
    • 13:00 - Das Klinikum Großhadern in München in der Sonne eines  Vorfrühlingstages am 22. Januar 2002. In wenigen Minuten wird  das Haus einen ungewöhnlichen Patienten aufnehmen - den  Deckel eines ägyptischen Pharaonensarges, entstanden um 1350 v.Chr.  und ursprünglich für Echnaton bestimmt. (The hospital Großhadern in Munich lying in the sun  of an early day in spring on January 22, 2002. In a few minutes this institution will get an extraordinary patient - the lid of a  pharaonic coffin made about 1350 BC for king Akhenaten.)
    • 13:10 - Ankunft der ägyptischen Delegation und der Münchner  Ägyptologen in Großhadern. Der Goldsarg ist gleichzeitig über  einen Lastenaufzug auf dem Weg in die radiologische Station. (Arrival of the Egyptian delegation accompagnied by the egyptologists of the Egyptian Museum Munich. At the same time the coffin is on its way to the department of radiology.)
    • 13:10 - Die Abteilung Radiologie B m Erdgeschoß des Klinikums -  in Erwartung des außergewöhnlichen Patienten, der bald eintreffen  wird... (The Department Radiology B on the  ground floor of the hospital - awaiting the extraordinary patient who will arrive soon...)
    • 13:10 - Durch diesen Computer-Tomographen wird der  Goldsarg gleich geschickt werden. (Immediately the golden coffin will be put through this computer scanner.)
    • 13:15 - Der Sarg ist da! Vorsichtig wird der Deckel von Mitarbeitern  der Kunstspedition auf die Liege des Tomographen gehoben. (The coffin has arrived! Carefully  it his lifted onto the bier of the scanner.)
    • Währenddessen findet im Konferenzraum des Klinikums eine  kleine Pressekonferenz statt: Prof. Dr. G.A. Gaballa, Präsident  der ägyptischen Altertümerverwaltung, Dr. Sylvia Schoske, Leitende  Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München,  Prof. Dr. M. Reiser, Direktor des Radiologischen Instituts der Unikliniken  München und Dr. A. Grimm, Stellvertretender Direktor des Ägyptischen  Museum München (v.l.) beantworten Fragen der Journalisten. (At the same time in the conference room of the hospital: Prof. Dr. G.A. Gaballa, Chairman of the Surpreme Council of Antiquities, Cairo, Dr. Sylvia Schoske, Chief Curator of the Egyptian Museum Munich, Prof.Dr. M. Reiser, Director of the Institute of Radiology at Munich Universitiy and Dr. A. Grimm, Curator of the Egyptian Museum Munich, are answering questions of the journalists.)
    • 13:30 - Der Sargdeckel ist bereit zur zerstörungsfreien  Untersuchung mit modernster Technik. (The coffin is ready to be  investigated by the help of modern technology.)
    • 14:00 - Unter den kritischen Augen von Dr. Grimm (rechts) und Prof. Gaballa und in Anwesenheit ägyptischer Journalisten können die Untersuchungen beginnen. (Under the critical eyes of Dr. Grimm  (right) and Prof. Gaballa and in the presence  of Egyptian journalists the investigations can start.)
    • 14:10 - Im Probelauf wird die optimale Positionierung des Sargdeckels auf der Liege geprüft. (The best position of the coffin lid is checked now.)
    • 14:20 - Die vorausgegangenen Messungen waren korrekt -  haarscharf paßt der Sargdeckel auf seiner Montierung in die Öffnung des Tomographen. Die Untersuchung kann beginnen... (The measurements taking during preparation were correct - the coffin lid fits exactly into the scanner.  Investigations are ready to start...)
    • 14:30 - Im nebenliegenden Kontrollraum kommen die ersten  Daten auf den Bildschirm. (In the adjacent room first data show up on the screen.)
    • 14:40 - Ein letzter Blick - der Countdown läuft. Photographen  und Wissenschaftler verlassen den Raum. (A last view - the countdown has started.  Photographers and scientist have to leave the room.)
    • 14:45 - Es geht los! Welche Aufschlüsse wird die Untersuchung erbringen? (And go! Which results are to be waited for?)
    • 15:00 - Die Abtastung läuft, und auf dem Bildschirm  erscheint ein Querschnitt (rechts) und eine
    • 15:30 - Der erste Durchlauf ist fast beendet. Dr. Becker, Klinikum Großhadern, und Claudia Walke, Restauratorin des Ägyptischen Museums München, diskutieren erste Beobachtungen. (The first round is nearly completed. Dr. Becker, hospital  Großhadern, and, Claudia Walke, restorer at the Egyptian Museum  Munich are discussing the first results.)
    • 15:40 - Der Sargdeckel muß gedreht werden, um auch das hohe Fußteil  abtasten zu können. (The coffin lid has to be turned around for being able to scan also its lower part.)
    • 15:45 - Ein kritischer Blick des Sicherheitsmannes und des Restaurators  aus Kairo, bevor der zweite Durchlauf beginnt. (Last critical look by the security man and the restorer of the Cairo museum before the second round starts.)
    • 16:03 - Es ist geschafft! Die Untersuchung ist beendet, alle Daten  sind gespeichert. Nun kann das Verpacken für den Rücktransport nach Kairo beginnen. (Well done! Investigations are finished,  all data stored up. Now packing for the transport back to Cairo can start.)
    • 16:05 - Vorsichtig wird das Oberteil umhüllt... ( Carefully the lid is covered...)
    • 16:08 .. und durch paßgenau geschnittene Styroporplatten in seiner Lage in der Kiste stabilisiert. (... and fixed by exactly fitting plates into its position in its box.)
    • 16:10 - Ein letzter Blick - auf Wiedersehen in Cairo! (Last look - see you in Cairo!)
    Dies ermöglicht eine zerstörungsfreie Analyse der verschiedenen verwendeten Materialien. Von der Restaurierung der Objekte zwischen 1907 und 1915 existieren heute keine Aufzeichnungen mehr. So ergeben sich verschiedene Fragen: Wie viel des ursprünglichen Holzes ist, verborgen unter der äußeren Goldfolie, noch vorhanden? Wie und womit wurde der darunter liegende Hohlraum aufgefüllt? Sind die Einlagen ursprünglich oder moderne Nachahmungen? Die Klärung dieser Fragen ist Voraussetzung für die Überlegungen zu einer neuen Restaurierung des Stückes.

    Made for Akhenaten, should be investigated by computer tomography which allows analysis of the different materials without destroying them. Unfortunately there exist no reports about the restoration of this object which took place sometimes between 1907 and 1915. So there are different questions now: Does the original wood hidden below the gold foil still exist? What kind of material was used to cover the empty space below? Are the inlays original or modern copies? The clearance of all these questions – and some more – is important for further investigations and a new restoration.
  • 01. Januar 2002 Goldsarg-Ausstellung bis 20. Januar verlängert

    Bis Jahresende 2001 hatten gut 40 000 Besucher die Ausstellung gesehen.
  • 11. Dezember 2001 35000. Besucher(in) begrüßt

    Sie war gezielt zur Sonderausstellung "Das Geheimnis des goldenen Sarges" gekommen, die Münchnerin Hedwig Vogt, die am 11. Dezember als 35 000. Besucherin im Ägyptischen Museum begrüßt werden konnte.
  • 22. Oktober 2001 Aus aktuellem Anlaß

    Im Moment freuen wir uns über den sehr lebhaften Andrang zur Ausstellung „Das Geheimnis des goldenen Sarges".
    Aus Platz- und Sicherheitsgründen kann es jedoch am Wochenende durchaus zu einer vorübergehenden Schließung der Ausstellung und in Folge zu Wartezeiten kommen. Wir möchten daher die Besucher bitten, auch die (bis 17 Uhr) verlängerten Öffnungszeiten unterhalb der Woche zu nutzen.

    Wir möchten außerdem darauf hinweisen, daß aus den genannten Gründen Führungen durch Fremdpersonal nicht möglich sind. Im Interesse der Einzelbesucher möchten wir Überschneidungen und Beeinträchtigungen vermeiden, Führungen sind daher nur durch Museumsmitarbeiter möglich.Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere museumspädagogische Mitarbeiterin Frau Bacher-Göttfried (089-289 27 633).
  • 20. Oktober 2001 Ansturm bei der „Langen Nacht"

    Auch in diesem Jahr wurde das Ägyptische Museum von Besuchern regelrecht „gestürmt".
    Dies begann bereits am zeitigen Nachmittag zum erstmals angebotenen Familienprogramm:
    • 250 Familien beteiligten sich am Suchspiel
    • 4 x wurde ein altägyptisches Märchen vorgetragen
    • die Leseecke mit Büchern zum Thema „Altägypten“ war durchgehend gut besucht
    • an den insgesamt 12 Führungen für Kinder mit Eltern zu verschiedenen Themen beteiligten sich jeweils 30-40 Personen
    • geduldig warteten die Kinder, um altägyptisch geschminkt zu werden.

    Am Abend begrüßte die kolossale Büste des Tutanchamun, in magisches Licht getaucht, die Gäste.

    In 12 Führungen – doppelt so viel wie ursprünglich geplant – wurden mehr als 600 Besucher durch die aktuelle Ausstellung „Das Geheimnis des goldenen Sarges" geführt. Und in der Dauerausstellung gab es in nahezu ununterbrochener Folge Kurzführungen zu verschiedenen Objektgruppen.

    Noch um Mitternacht reichte die Warteschlange vom Museumseingang vorbei am Obelisken bis zur Hofgartenstraße. Insgesamt sind an diesem Tag – eine exakte Zählung war nicht möglich – 12-14 000 Besucher durch das Museum geströmt.Es wäre schön, wenn einige davon zu ruhigeren Zeiten wiederkämen – das Museum ist schließlich das ganze Jahr über geöffnet, nicht nur zur „Langen Nacht"!
  • 20. September 2001 Neuaufstellung während der Sonderausstellung

    Die Sonderausstellung "Das Geheimnis des goldenen Sarges" nimmt den kompletten ersten Teil des Museums ein.
    Wir haben jedoch einen großen Teil der Objekte aus Teil I, vorallem die Hauptwerke des Museums, in den zweiten Teil integriert.So stehen sie zwar beengt, aber für den Besucher auch währendder Sonderausstellung zugänglich.Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die sich aus denunzureichenden räumlichen Möglichkeiten unseres Museums inder Residenz ergibt.
  • 20. August 2001 Neue Öffnungszeiten

    Angebot für Besucher verbessert
    Mit Beginn der Ausstellung „Das Geheimnis des goldenen Sarges" am 17. Oktober 2001 werden die Öffnungszeiten verlängert: Das Museum wird dann auch werktags bis 17 Uhr geöffnet haben wie es bislang bereits für das Wochenende galt.

    Besonders von auswärtigen Besuchern war die frühe Schließung schon um 16 Uhr in den vergangenen Monaten immer häufiger bemängelt worden. Unter der Woche wird die Öffnung um 9 Uhr beibehalten, da das Museum stark von Schulklassen frequentiert wird, die sonst im Rahmen der Schulzeit aus Platzgründen nicht unterzubringen wären. So wird das Museum künftig effektiv 4 Stunden pro Woche länger für Besucher geöffnet sein.Diese neuen Öffnungszeiten werden auch nach Ende der Ausstellung im kommenden Jahr beibehalten werden.

    Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr
    Samstag, Sonntag 10-17 Uhr
    Abendöffnung Dienstag 19-21 Uhr
    Montag geschlossenn.
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